Räuberinnen

- | Schweiz/Luxemburg 2008 | 90 Minuten

Regie: Carla Lia Monti

Um sich der Zwangsheirat und den Fängen der bösen Mutter zu entziehen, flieht ein adliges Fräulein mit ihrer Zofe in den Wald und bildet mit den Huren eines Wald-Bordells eine Räuberinnen-Bande, der sich weitere entrechtete Frauen anschließen. Zwar können die Häscher des Bräutigams der Braut habhaft werden, doch ein Massaker an der Hochzeitsgesellschaft verhindert die Ehe. Handwerklich sorgfältig, setzt die sehr freie Schiller-Adaption auf Kitsch, Trash und Provokation und negiert die Grenzen des guten Geschmacks.

Filmdaten

Originaltitel
RÄUBERINNEN
Produktionsland
Schweiz/Luxemburg
Produktionsjahr
2008
Regie
Carla Lia Monti
Buch
Carla Lia Monti · Martin Muser · Thomas Hess
Kamera
Heinz Brandner
Musik
Anselme Pau
Schnitt
Michael Hertig
Darsteller
Nina Buehlmann (Emily) · Myriam Muller (Trizi) · Mathis Künzler (Frida) · Sabine Timoteo (Cindy) · Antoine Monot jr. (Meinrad von Bock)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Diskussion
Eigentlich würde Landfräulein Emily sich lieber von dem Minnesänger Josef begatten lassen, doch die böse Mutter hat andere Pläne. Emily soll den grenzdebilen Meinrad von Bock ehelichen, was Geld in die Familienschatulle bringen und auch das Verhältnis zum Klerus ebnen würde, immerhin gehört Meinrad der Familie des Bischofs an. In der Nacht vor der Zwangs-Hochzeit gelingt der jungen Frau trotz Gefangenschaft die Flucht, und Zofe Trizi, die dies ermöglichte, flieht lieber gleich mit, im Bannkreis des Kirchenfürsten ist ab jetzt nicht mehr gut Kirschen essen. Die beiden Frauen finden im Wald Zuflucht, doch das Überleben in der Natur is

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