Maria, ihm schmeckt's nicht!

Komödie | Deutschland/Italien 2009 | 98 Minuten

Regie: Neele Leana Vollmar

Einen jungen Deutschen verschlägt es mit Hochzeitsabsichten nach Süditalien zur Familie seiner halbitalienischen Freundin, deren Vater einst als Gastarbeiter in Deutschland seine große Liebe fand. Die albern-schöne Sommerkomödie nach dem gleichnamigen Besteller jongliert mit lieb gewonnenen Italien-Klischees und gewitzten Alltagsbeobachtungen, wobei sich der von einem gut aufgelegten Schauspieler-Ensemble getragene Film auch einige nachdenkliche Ecken und Kanten erlaubt, ohne die Genre-Konventionen zu brechen. (Fortsetzung: "Antonio, ihm schmeckt's nicht!", 2016) - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Italien
Produktionsjahr
2009
Regie
Neele Leana Vollmar
Buch
Jan Weiler · Daniel Speck
Kamera
Torsten Breuer
Musik
Niki Reiser
Schnitt
Bernd Schlegel
Darsteller
Lino Banfi (Antonio, Saras Vater) · Christian Ulmen (Jan) · Mina Tander (Sara) · Maren Kroymann (Ursula, Saras Mutter) · Gundi Ellert (Gisela, Jans Mutter)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.) sowie ein Feature über die Filmmusik (7 Min.).

Verleih DVD
Constantin/Highlight (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt., dts dt.)
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Diskussion
Alle Wege führen nach Campobello: Diese leidvolle Erfahrung macht Jan, als er aus jener (fiktiven) apulischen Kleinstadt zu fliehen versucht. Für die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens hat Regisseurin Neele Leana Vollmar ein schönes Bild gefunden: Jan im Pyjama und im weißen Cabrio ratlos vor Straßenschildern, die zwar in alle Himmelsrichtungen, aber dennoch ausschließlich nach Campobello verweisen. Jan ist natürlich Jan Weiler, Autor des gleichnamigen Romans „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“: Darin hielt der einstige Werbetexter mehr oder weniger authentische, aber sehr vergnügliche Anekdoten über die italienische Verwandtschaft seiner Frau fest. Und traf damit den Nerv der italophilen Deutschen: 1,7 Millionen Mal verkaufte sich der Bestseller, dem längst weitere Geschichten über Weilers süditalienische Sippe folgten. Weilers Bücher leben v

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