Ein Augenblick Freiheit (2008)

Drama | Österreich/Frankreich/Türkei 2008 | 114 Minuten

Regie: Arash T. Riahi

Eine Hand voll Flüchtlinge aus Irak und Iran strandet in einem schäbigen Hotel in Ankara. Das Warten auf die Ausreise nach Europa zermürbt die Menschen, auch wenn sie in der Türkei die schlimmste Repression hinter sich gelassen haben. Der feinfühlig inszenierte Film zeichnet lebensnahe, zum Großteil von Laiendarstellern gespielte Figuren, wobei sich tragische und humorvolle Szenen die Waage halten. Ein eigenwilliges Drama als exemplarischer Spiegel dessen, was sich an den Grenzen zur Europäischen Union abspielt. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
POUR UN INSTANT, LA LIBERTÉ
Produktionsland
Österreich/Frankreich/Türkei
Produktionsjahr
2008
Regie
Arash T. Riahi
Buch
Arash T. Riahi
Kamera
Michael Riebl
Musik
Karuan Marouf
Schnitt
Karina Ressler
Darsteller
Navid Akhavan (Ali) · Pourya Mahyari (Merdad) · Elika Bozorgi (Azy) · SIna Saba (Arman) · Payam Madjlessi (Hassan)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Diskussion
An Anfang und Ende stehen Exekutionen. Doch während man die politischen Gefangenen am Beginn tödlich getroffen zu Boden sinken sieht, bleibt das Bild am Ende kurz vor dem Todesmoment stehen. Es ist die letzte Einstellung des Films: der Blick der Kamera ist unverwandt auf das Gesicht des zum Tode verurteilten Protagonisten gerichtet. Ein Blick, der auf sich selbst verweist, der schlicht und ohne größeres Pathos signalisiert: Wir blicken hin, nicht weg. Der iranisch-österreichische Filmemacher Arash T. Riahi erzählt in seinem ersten Kinospielfilm von Flüchtlingen aus Iran und Irak, deren Schicksale sich auf dem Weg in den Westen kreuzen: vom Ehepaar Lale und Hassan, das sich mit seinem kleinen Sohn Kian von einem Schlepper an die iranisch-türkische Grenze führen lässt; von Merdad und seinem Fr

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