Mr. Nobody

Science-Fiction | Frankreich/Belgien/Deutschland/Kanada 2009 | 138 (DVD auch 149 = BD 155) Minuten

Regie: Jaco Van Dormael

In einer Zukunftswelt, in der die Menschheit den Tod überwunden hat, interviewt ein Journalist den letzten Sterbenden und befragt ihn nach seiner Lebensgeschichte. Diese entpuppt sich allerdings als äußerst komplex, da sie sich doch in mehrere parallele Möglichkeitswelten auffaltet. Ein mit allzu stilisierten, oft auch recht sterilen Bilderwelten entfaltetes Gedankenspiel, in dem sich neben existenzphilosophischen Ansätzen auch viel Kitsch und Allgemeinplätze finden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MR. NOBODY
Produktionsland
Frankreich/Belgien/Deutschland/Kanada
Produktionsjahr
2009
Regie
Jaco Van Dormael
Buch
Jaco Van Dormael
Kamera
Christophe Beaucarne
Musik
Pierre van Dormael
Schnitt
Matyas Veress · Susan Shipton
Darsteller
Jared Leto (Nemo erwachsen und als alter Mann) · Sarah Polley (erwachsene Elise) · Diane Kruger (erwachsene Anna) · Linh-Dan Pham (erwachsene Jeanne) · Rhys Ifans (Nemos Vater)
Länge
138 (DVD auch 149 = BD 155) Minuten
Kinostart
08.07.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Special Edition (2 DVDs) und BD enthalten den Film in der Kinofassung (DVD: 134 Min. = BD: 139 Min.) und im "Director's Cut" (DVD: 149 Min. = BD: 155 Min.). Zudem enthalten sind ein ausführliches "Making Of" (45 Min.) UND ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.). Special Edition und BD sind mit dem Silberling 2011 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1. DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Noch ein Schicksalsfilm im Fahrwasser von Kieslowskis „Der Zufall möglicherweise“ (fd 28 087) und Tykwers „Lola rennt“ (fd 33 256), diesmal versetzt ins Science-Fiction-Genre. Die Idee zu diesem mehr als forcierten Zukunftsdrama kam dem Belgier Jaco van Dormael bereits 2001. Es traf sich allerdings gut, dass sich in der Zwischenzeit Filme wie „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ (fd 39 122) zur weiteren Inspiration anboten. Das optisch durchgestylte Ergebnis fällt dementsprechend konstruiert aus und erweist sich schnell als eine überflüssige Variat

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