Melodram | USA 2009 | 93 Minuten

Regie: Lasse Hallström

Ein Professor, dessen Tochter gerade von zu Hause ausgezogen ist, nimmt sich eines Akita-Welpen an. Zwischen Hund und Herrchen entwickelt sich eine innige Beziehung, die auch mit dem Tod des Professors nicht endet. Noch Jahre später läuft der Hund Tag für Tag zum Bahnhof und wartet auf die Rückkehr des Mannes. Betuliches Melodram nach einem japanischen Spielfilm von Kaneto Shindô ("Hachi-Ko. Ein Hundeleben", 1987). Nur ansatzweise scheinen im Hintergrund die existenziellen Dimensionen des Stoffs auf. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
HACHIKO - A DOG'S TALE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Lasse Hallström
Buch
Stephen P. Lindsey
Kamera
Ron Fortunato
Musik
Jan A.P. Kaczmarek
Schnitt
Kristina Boden
Darsteller
Richard Gere (Parker Wilson) · Joan Allen (Cate Wilson) · Sarah Roemer (Andy Wilson) · Jason Alexander (Carl) · Cary-Hiroyuki Tagawa (Ken)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Melodram

Diskussion
Die zweite Hälfte von Lasse Hallströms Film erzählt, übertragen auf US-Verhältnisse, von den Vorkommnissen, für die ein Hund namens Hachiko Ende der 1920er-Jahre in Japan berühmt wurde. Jahrelang läuft das Tier Tag für Tag zum Bahnhof einer kleinen Stadt. Früher holte es dort sein Herrchen ab, das mit dem Zug von der Arbeit nach Hause kam; doch dann verstarb der Mann. Der Hund aber kommt unermüdlich immer wieder und wartet auf seinen toten Herrn. Eigentlich ist es egal, ob diese frappierende Hartnäckigkeit verhaltensbiologisch auf einer besonderen Anhänglichkeit des Tieres beruht oder aber schlicht auf der Macht der Gewohnheit, befeuert durch die Zuwendung, die dem Hund am Bahnhof bald zuteil wird: Hachikos rührende Geschichte passt einfach zu

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto

Kommentieren