Friendship!

- | Deutschland 2009 | 108 Minuten

Regie: Markus Goller

Zwei junge Männer aus der ehemaligen DDR brechen kurz nach der Wende zu einer USA-Reise auf. Trotz ihres geringen Reisebudgets stoßen die unbedarften Ex-Sozialisten immer wieder auf Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und glückliche Fügungen. Gutgelauntes, handwerklich sorgfältig gestaltetes Buddy-Movie, bei dem die geschickte und aufwändige Inszenierung freilich in einem deutlichen Missverhältnis zur Klischeehaftigkeit und Schlichtheit des Inhalts steht. (Teils O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Markus Goller
Buch
Oliver Ziegenbalg
Kamera
Ueli Steiger
Schnitt
Olivia Retzer
Darsteller
Friedrich Mücke (Veit) · Matthias Schweighöfer (Tom) · Alicja Bachleda-Curus (Zoey) · Kimberly J. Brown (Dorothee) · Chris Browning (Jonathan)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar der Darsteller Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke. Die BD enthält diesen Audiokommentar optional als "Bild-im-Bild"-Feature zum Film einblendbar.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
DVD kaufen
Diskussion
„Bei uns waren alle gleich“, erinnert sich eine Jungenstimme, „wir sahen auch alle gleich aus“. Dazu läuft „Auferstanden aus Ruinen“, und man sieht Dokumentaraufnahmen aus 40 Jahren DDR: Wiederaufbau und Plattenbaukästen, Trabis und die Volksarmee, Ulbricht und Honecker. Der kindlich-lockere, pseudo-naive Erzählton, der Gesellschaftsgeschichte und Autobiografie nach wenigen Sekunden kurzschließt und das Bild der Kindheit eines unangepassten, Film und Pop verrückten Jünglings in der späten DDR zeichnet, ist eine sehr gelungene Exposition für dieses deutsche Buddy-Movie. Zwar hat man solches schon öfters gesehen, doch ironisch abgefederte Ostalgie funktioniert immer wieder, zumal wenn sie in witzige „Erkenntnisse“ mündet wie „David Hasselhoff brachte die Mauer zu Fall“. Dann ändert sich die Erzählung hin zum etwas zu betont lockeren Tonfall einer de

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren