Porgy & Me

Musikfilm | Deutschland 2009 | 90 Minuten

Regie: Susanna Boehm

Dokumentarfilm über das New York Harlem Theatre Ensemble, das mit George Gershwins "Porgy & Bess" durch die Welt tourt. Er begleitet die Künstler bei Auftritten sowie hinter der Bühne und lässt sie in langen Interviews von ihren Erfahrungen erzählen. Die Dramaturgie leidet dabei an einem bemühten sozialkritischen Diskurs, für den wenig überzeugend ein Konflikt um ethnische Ressentiments konstruiert wird. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Susanna Boehm
Buch
Susanna Boehm
Kamera
Philipp Tornau
Musik
Bela Brauckmann · Gunter Papperitz
Schnitt
George Cragg
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Musikfilm | Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Boomtown (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl.)
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Diskussion
Oper ist eine liberale darstellerische Kunstform. Was im Theater und insbesondere im Kino stets ein Problem ist, nämlich das Aussehen der Darsteller, stellte in der Oper über lange Zeit nie ein Thema dar. Hier können kleine dicke Tenöre den Cavaradossi mimen, in den sich die schöne Tosca verliebt; hier dürfen mächtige Walküren die Königin Turandot verkörpern, für die Männer der Liebe wegen in den Tod gehen. Worauf es einzig ankommt, ist die Stimme – weshalb mancher dem Realismus verpflichtete Regisseur mit der „authentischen“ Übertragung einschlägiger Librettos seine liebe Not hat. Das optische „Typecasting“ hat in Zeiten von Superstars wie Anna Netrebko und Rolando Villazón inzwischen zwar auch hier Einzug gehalten, doch bleibt es bislang die Ausnahme. Zu den w

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