Verdammnis (2009)

Krimi | Schweden/Dänemark/Deutschland 2009 | 129 (TV 180) Minuten

Regie: Daniel Alfredson

Zweiter Teil der "Millennium"-Trilogie von Stieg Larsson, in dem es um Recherchen zu einem Mädchenhändlerring geht, in den höchste gesellschaftliche Kreise verstrickt sind. Auch die junge Hackerin Lisbeth Salander stellt Nachforschungen an, die sie mit Traumata ihrer Kindheit konfrontieren. Nach mehreren Morden gerät sie ins Visier der Polizei. Ein gewaltträchtiger Kriminalfilm, der mit Anleihen beim Gothic Horror zwar spannend unterhält, dramaturgisch aber keine Eigenständigkeit gewinnt. Die Adaption umgeht geschickt manche Redundanz der Vorlage, reduziert die komplexe Handlung jedoch auf eine allzu eindimensionale Familiengeschichte. (Vgl. auch "Vergebung" und "Verblendung", beide 2009)

Filmdaten

Originaltitel
FLICKAN SOM LEKTE MED ELDEN, MILLENNIUM PART 2 | PIGEN DER LEGEDE MED ILDEN
Produktionsland
Schweden/Dänemark/Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Daniel Alfredson
Buch
Jonas Frykberg
Kamera
Peter Mokrosinski
Musik
Jacob Groth
Schnitt
Mattias Morheden
Darsteller
Noomi Rapace (Lisbeth Salander) · Michael Nyqvist (Michael Blomkvist) · Lena Endre (Erika Berger) · Peter Andersson (Nils Bjurman) · Michalis Koutsogiannakis (Dragan Armanskij)
Länge
129 (TV 180) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Krimi | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Warner/NFP & Frenetic Films (16:9, 1.78:1, DD5.1 swe./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner/NFP & Frenetic Films (16:9, 1.78:1, dts-HDMA swe/dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Weiter geht es mit den Verfilmungen der erfolgreichen Stieg-Larsson-Kriminalromane. Auf „Verblendung“ (fd 39 496) folgt jetzt „Verdammnis“, der zweite Teil der „Millennium“-Trilogie, diesmal unter der Regie von Daniel Alfredson. Erneut geht es um Verbrechen, Recherche und Dinge, die scheinbar in der Vergangenheit schlummern, aber noch sehr vital in der Gegenwart wirken. Diesmal sind es zwei junge Amateure, die über den internationalen Mädchenhandel recherchieren. Sie bieten ihre Erkenntnisse zunächst Mikael Blomkvist und dem Magazin „Millennium“ an, bezahlen dafür aber mit dem Leben. Der Tatverdacht fällt auf Lisbeth Salander, die gleichfalls in dieser Angelegenheit nachforscht (wenngleich aus anderen Motiven) und dabei erneut auf ihren Vormund und Vergewaltiger, den Anwalt Nils Bjurman, gestoßen ist. Weil auch Bjurman kurz darauf ermordet wird und die wehrhafte Lisbeth auf seinem Körper ein unmissverständliches Autogramm hinterlassen hat – der Film setzt ganz selbstbewusst darauf

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren