Der große Kater

Drama | Deutschland/Schweiz 2009 | 88 Minuten

Regie: Wolfgang Panzer

Auf der Basis eines autobiografisch gefärbten Romans von Thomas Hürlimann erzählt der Film von einer Intrige gegen den schweizerischen Bundespräsidenten, der am Scheitelpunkt seiner Macht in politische und private Konflikte gerät, als ein langjähriger Weggefährte Ränke gegen ihn schmiedet. Was als Konfrontation von politischen Machtstrategien und privaten Gefühlen gedacht ist, verpufft in einer banalen Polit-Soap-Opera, die nur durch das schauspielerische Charisma des Hauptdarstellers halbwegs am Leben erhalten wird. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
DER GROSSE KATER
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2009
Regie
Wolfgang Panzer
Buch
Claus Hant · Dietmar Güntsche
Kamera
Edwin Horak
Musik
Patrick Kirst
Schnitt
Jean-Claude Piroué · Uli Schön
Darsteller
Bruno Ganz (Kater) · Ulrich Tukur (Dr. Stotzer / Pfiff) · Marie Bäumer (Marie) · Christiane Paul (Dr. Bässler) · Edgar Selge (Nuntius)
Länge
88 Minuten
Kinostart
28.10.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Drama | Literaturverfilmung
Diskussion
Uhren lassen uns glauben, wir haben die Zeit im Griff“, sinniert ein alter Mann, während er seinem Hobby, dem Sammeln und Zerlegen von Uhren, frönt. Die Kamera fährt dabei in stimmungsvollen Groß- und Detailaufnahmen über die Objekte seiner Leidenschaft – und suggeriert im Zusammenspiel mit der emotionsgeladenen Titelmusik großes Kino. Doch dann erzählt der Film in einer langen Rückblende eine Episode aus dem Leben dieses Mannes, der einst Schweizer Bundespräsident war. Mit diesem Sprung entfernt sich die Inszenierung von den durch den Vorspann geschürten Erwartungen und landet in einer mit biederer Fernsehästhetik gefilmten Polit-Opera, die überdies die (politische) Schärfe des zugrunde liegenden Roman von Thomas Hürlimann zugunsten eines melanch

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