Science-Fiction | USA 2009 | 79 Minuten

Regie: Shane Acker

Nach der Vernichtung der Menschheit durch die eigenen technischen "Errungenschaften" beherrschen monströse Tötungsmaschinen die Erde. Einzig neun aus Jutestoff und altertümlicher Mechanik bestehende Homunculi bewahren das Erbe der Menschheit: die Imagination. Geleitet von der Neugier des Neunten im Bund, nimmt es die Gruppe mit dem von der Wissenschaft selbst geschaffenen Moloch auf. Ein meisterhaft gestalteter Computeranimationsfilm, der künstlerisch eindrucksvoll menschlichem Forschungswahn den Spiegel vorhält. - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
9
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Shane Acker
Buch
Pamela Pettler
Musik
Deborah Lurie
Schnitt
Nick Kenway
Länge
79 Minuten
Kinostart
25.02.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.
Genre
Science-Fiction | Animation

Heimkino

Die Extras von DVD und BD umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Animations-Regisseurs Joe Ksander, des Schnittmeisters Nick Kenwayein und vom "Head of Story" Ryan O'Loughlin. Des Weiteren enthalten sind ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen als Storyboards (8 Min.), Shane Akers dem Film zugrunde liegender Kurzfilm "#9" (10 Min.) von 2005 (optional mit Regiekommentar), eine Kurzdoku über die Überarbeitung des Kurz- zum Langfilm (16 Min.) sowie eine Featurette über den "Look" des Films (13 Min.). Die BD-Special Edition enthält zudem ein 120-seitiges Hardcover-Buch mit Konzeptzeichnungen, Artworks, einer Einführung in die Figuren sowie das Tagebuch ihres "Schöpfers". Die BD-Special-Edition ist mit dem Silberling 2010 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
„Unsere Welt endet hier und jetzt, aber das Leben muss weitergehen!“ Die Wissenschaft hat die Menschheit zu dem gemacht, was sie ist – und sie wird auch alles beenden. Das Hier und Jetzt von „#9“ ist eine retro-futuristische Dystopie: Der unbändige Forscherdrang hatte einst dazu geführt, dass die Maschinen unkontrollierbar wurden und nicht nur der menschlichen Zivilisation ein unschönes Ende bereiteten. Inmitten der Ruinen erblickt ein Männchen das monochrome Licht einer Welt, in der allenfalls noch bizarre Maschinenmutanten nach letzten Überbleibseln organischen Lebens suchen. Kaum größer als eine Puppe im Kinderzimmer, entdeckt es sein Innerstes dank eines Reißverschlusses an seiner Haut aus grobem Jutegewebe und schaut fragend aus zwei Irisblenden-Augen in eine ungewisse Zukunft. Was das Wesen (noch) nicht weiß, ist, dass es aus einem ganz bestimmten Grund in dem Augenblick ins „Leben“ gerufen wurde, in dem der letzte Mensch aufhörte zu existieren. Es ahnt nicht, dass es der Neunte von ganz Ähnli

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