Teufelskicker

- | Deutschland 2009 | 111 Minuten

Regie: Granz Henman

Ein elfjähriger Fußballnarr schart an seinem neuen Wohnort, an den er nach der Trennung der Eltern "verpflanzt" wurde, Gleichgesinnte um sich, um einen Sieg im Lokalturnier zu erringen. Auf einer populären Kinderbuchserie beruhend, findet die Verfilmung keine Balance zwischen reinen Schauwerten und dem eher missratenen Versuch, soziale und zwischenmenschliche Probleme ins Spiel zu bringen. Klischeehafte Figuren und aufdringliches Product Placement nehmen der konventionellen Genregeschichte den letzten Reiz. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Granz Henman
Buch
Christoph Silber
Kamera
Jörg Widmer
Musik
Reinhold Heil · Johnny Klimek
Schnitt
Jochen Retter
Darsteller
Diana Amft (Mama von Moritz) · Benno Fürmann (Papa von Moritz) · Reiner Schöne (Opa Rudi) · Armin Rohde (Herr Rothkirch) · Catherine Flemming (Frau Rothkirch)
Länge
111 Minuten
Kinostart
11.03.2010
Fsk
ab 0f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 1.85:1, dts-HD dt.)
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Diskussion
Er ist der Hauptdarsteller, der durch die Träume „Wilder Kerle“ und im WM-Sommer durch südafrikanische Stadien rollt: der Fußball. Seine Fans sind in der Mehrzahl männlich, die literarische Vorlage der „Teufelskicker“ wurde aber von einer Frau geschrieben. In die bereits zwölfte Verlängerungsrunde ging Frauke Nahrgangs Romanreihe; demnächst erscheint die 21. Hörspiel-Folge. Die Verfilmung war angesichts dieses Erfolgs wohl nur eine Frage der Zeit, ihre berechnende Umsetzung scheint eine des Zeitgeists zu sein: In „Teufelskicker“ untergräbt die Zielgruppen-Optimierung gnadenlos das Potenzial, das die sozial problematischen Familienkonstellationen der kleinen Kicker eigentlich bereithalten. Schei

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