Crazy Heart

Tragikomödie | USA 2009 | 112 Minuten

Regie: Scott Cooper

Ein alkoholsüchtiger Country-Sänger schlägt sich mit Auftritten in schäbigen Etablissements durchs Leben und reist dabei quer durch die USA. Als er sich in eine wesentlich jüngere alleinerziehende Mutter verliebt, dämmert ihm allmählich, dass er seinem Leben eine neue Richtung geben muss. Die Geschichte von der Läuterung eines abgehalfterten Losers gleitet dank des wunderbar lakonischen Humors und herausragender Darsteller nie ins plakativ Moralische ab, sondern rundet sich zur überzeugenden Tragikomödie sowie zur von mitreißenden Songs getragenen Hommage auf die Country-Musik. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CRAZY HEART
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Scott Cooper
Buch
Scott Cooper
Kamera
Barry Markowitz
Musik
Stephen Bruton · T-Bone Burnett
Schnitt
John Axelrad
Darsteller
Jeff Bridges (Bad Blake) · Maggie Gyllenhaal (Jean Craddock) · Robert Duvall (Wayne Kramer) · Ryan Bingham (Tony) · Colin Farrell (Tommy Sweet)
Länge
112 Minuten
Kinostart
04.03.2010
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Tragikomödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Der erste Auftritt ist prägnant: Bad steuert seinen Pick-up auf den großen Parkplatz einer Bowlingbahn, entsteigt reichlich zerknittert, grummelt mit Fluppe im Mundwinkel Unverständliches vor sich hin und leert einen Wasserkanister voller Urin neben dem Wagen aus. Der Schauplatz und Jeff Bridges ungepflegtes Äußeres rufen sofort Assoziationen an „The Big Lebowski“ (fd 33 061) wach – doch von seiner gänzlich untragischen Figur des „Dude“ hat Jeff Bridges trotz der äußeren Parallelen hier gar nicht so viel. Eher schon erinnert dieser Bad Blake an den „Wrestler“ Randy, mit dem Mickey Rourke eine der besten Leistungen seiner Karriere gelang (fd 39 162). Es ist jedoch nicht so sehr die schauspielerische Brillanz in der Hauptrolle, die „The Wrestler“ und „Crazy Heart“ verbindet, es ist die Tragödie eines abgehalfterten, körperlich wie psychisch kaputten B-Promis, von der beide Filme erzählen. Bad Blake ist ein Countrysänger, der seine besten Zeiten schon lange hinter sich hat – Ende 50 ist er und dem Alkohol verfallen, seinen Lebensunterhalt bestreitet er mit umnebelten Auftritten in klägl

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