Schwerkraft

- | Deutschland 2008 | 100 Minuten

Regie: Maximilian Erlenwein

Ein Banker will seinem grauen Dasein entkommen und tut sich mit einem notorischen Einbrecher zusammen. Unterhaltsames "Buddy-Movie", das seine Geschichte mit rabiater Komik und einem eigenständigen Soundtrack stimmig umsetzt. Über die Genrekonventionen hinaus zeigt der Film kein Interesse daran, die gesellschaftskritischen Tendenzen seines Stoffs auszubauen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Maximilian Erlenwein
Buch
Maximilian Erlenwein
Kamera
Ngo The Chau
Musik
Jakob Ilja
Schnitt
Gergana Voigt
Darsteller
Fabian Hinrichs (Frederik Feinermann) · Jürgen Vogel (Vince Holland) · Nora von Waldstätten (Nadine Joris) · Jule Böwe (Sonja) · Eleonore Weisgerber (Frau Reicharts)
Länge
100 Minuten
Kinostart
25.03.2010
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Anfangs denkt man, dies sei die Sorte männlicher Nachwuchsfilm, der schon im Vorspann seinen jungen Helden in die emotionale Einsiedelei verabschiedet, nur um umso brachialer dessen Versuche der Kontaktaufnahme in Szene setzen zu können. Reichten dem 18-jährigen Schulversager in „Falscher Bekenner“ (fd 37 612) noch anonyme Briefe aus, um seiner Langeweile zu entkommen, müssen in „Der Räuber“ (fd 39 764) schon veritable Banküberfälle her, um die chronisch poröse Verbindung zur Außenwelt eines 40-jährigen Marathon-Läufers aufrecht zu erhalten. Der von Fabian Hinrichs fulminant gespielte Banker Frederick ist ein weiteres Exemplar aus dem Labor bedrohter Männe

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