I Killed My Mother

Coming-of-Age-Film | Kanada 2009 | 100 Minuten

Regie: Xavier Dolan

Das Porträt einer komplexen, von Hassliebe geprägten Beziehung eines Teenagers zu seiner Mutter, wobei der Halbwüchsige immer wieder in einem Videotagebuch über seine Gefühle reflektiert. Das Spielfilmdebüt arbeitet mit subjektiven Einstellungen, die den Blickwinkel des Jungen spiegeln, und verdichtet sich zu einer sensiblen, glaubwürdig gespielten Coming-of-Age-Geschichte ohne reißerische Überzeichnungen der Konflikte. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
J'AI TUÉ MA MÈRE
Produktionsland
Kanada
Produktionsjahr
2009
Regie
Xavier Dolan
Buch
Xavier Dolan
Kamera
Stéphanie Anne Weber Biron
Musik
Nicholas Savard-L'Herbier
Schnitt
Hélène Girard
Darsteller
Anne Dorval (Chantale) · Xavier Dolan (Hubert Minel) · François Arnaud (Antonin) · Suzanne Clément (Julie) · Patricia Tulasne (Hélène)
Länge
100 Minuten
Kinostart
03.02.2011
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Coming-of-Age-Film | Drama
Diskussion
Wer behaupte, es sei unnatürlich, seine Mutter zu hassen, sei ein Heuchler, sagt der etwa 16- oder 17-jährige Hubert in die Videokamera, die er sich selbst vors Gesicht hält. Sicher habe jeder seine Mutter schon einmal gehasst. Das Schwarz-Weiß-Video zeigt Ausschnitte aus seinem Gesicht, während er redet, ein Auge in Großaufnahme, eine Gesichtshälfte, die Locke, die ihm rebellisch auf die Stirn fällt. Beim einen sei es vielleicht nur eine Sekunde gewesen, in der er seine Mutter hasste, beim anderen waren es einige Tage. Bei Hubert sind es mindestens einige Monate. Wenn er 18 ist, wird er nicht müde, seiner Mutter entgegenzubrüllen, werde er für immer aus ihrem Leben verschwinden. A

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