New York Memories

Dokumentarfilm | Deutschland 2010 | 92 Minuten

Regie: Rosa von Praunheim

Zehn Jahre nach seinem letzten Besuch kehrt Rosa von Praunheim in seine Lieblingsstadt New York zurück, die er seit fast 40 Jahren immer wieder filmisch porträtiert. Konservativen Tendenzen, die Metropole zu "säubern", setzt er die Energie von Menschen entgegen, die sich ihr Recht auf innere und äußere Freiheit nicht nehmen lassen. Die Konzentration auf eine bürgerlich-liberale Schicht blendet dabei die sozialen Verwerfungen des Großraums aus; auch misslingt es, zwischen den Reminiszenzen aus früheren Werken und den Gegenwartsbildern eine spannende Wechselbeziehung herzustellen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Rosa von Praunheim
Buch
Rosa von Praunheim
Kamera
Lorenz Haarmann · Jeff Preiss
Musik
Andreas Wolter
Schnitt
Mike Shephard
Länge
92 Minuten
Kinostart
15.07.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Mit leichter Kamera im Gepäck reist Rosa von Praunheim erneut in seine Lieblingsstadt New York. Hier drehte er in den vergangenen 40 Jahren einige seiner besten Arbeiten; hier fühlte er sich zu Hause, verliebte sich, erfuhr Blüte und Metamorphosen der Schwulenbewegung. „New York Memories“ erinnert daran mit kurzen, wie im Flug montierten Intermezzi, für die Praunheim auch aus früheren Filmen zitiert, die er in „Die glorreichen 70er“, „Die verhängnisvollen 80er“ und „Die hoffnungsvollen 90er“ unterteilt. Das Resümee, das der Filmemacher bereits zu Beginn, noch vor diesem Flug über die Jahrzehnte, zieht, klingt allerdings bitter: Die konservative Politik von Reagan bis Bush jr. habe mit einigem Erfolg versucht, den freiheitlichen Geist der Stadt auszutreiben, tatkräftig unterstützt vom New Yorker Bü

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