Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Fantasy | USA 2010 | 116 Minuten

Regie: Mike Newell

Der Adoptivsohn des persischen Königs gelangt an einen mit dem "Sand der Zeit" ausgestatteten Dolch, mit dessen Hilfe sein Besitzer in der Zeit zurück reisen kann. Gemeinsam mit einer Prinzessin will der Prinz verhindern, dass das gefährliche Artefakt in die Hände eines machtgierigen Usurpators gelangt. Das lose auf dem gleichnamigen Videospiel basierende Abenteuerspektakel prunkt mit Computereffekten und Schlachtengetümmel, kann aber mit seinen lieblos entwickelten Figuren, seiner mangelnden dramaturgischen Stringenz und seiner hektischen Schnittfrequenz weder Spannung noch märchenhaften Zauber entfalten und verliert sich in einer ebenso banalen wie verworrenen Handlung. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
PRINCE OF PERSIA - THE SANDS OF TIME
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Mike Newell
Buch
Boaz Yakin · Doug Miro · Carlo Bernard
Kamera
John Seale
Musik
Harry Gregson-Williams
Schnitt
Mick Audsley · Michael Kahn · Martin Walsh
Darsteller
Jake Gyllenhaal (Prinz Dastan) · Gemma Arterton (Prinzessin Tamina) · Ben Kingsley (Nizam) · Alfred Molina (Scheich Amar) · Richard Coyle (Tus)
Länge
116 Minuten
Kinostart
20.05.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Fantasy

Heimkino

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Walt Disney (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts-HD dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Für Jerry Bruckheimer ist es ein Film „mit großer Vorstellungskraft, gewaltigen Bildern und fantastischen Action-Szenen“. Der Produzent spart nicht mit Superlativen, um sein neues Fantasy-Spektakel anzu‧prei‧sen. Die Basis dafür ist ein Videospiel aus jener „grauen Vorzeit“ (1989) des Mediums, als an aufwän‧dige Grafiken, komplizierte Geschichten oder gar eine dritte Dimension noch nicht zu denken war. Man braucht in der Tat eine große Vorstellungskraft, um in dem eher schlichten „Jump’n’Run“-‧Spiel ein abendfüllendes Kinoabenteuer aus 1001 Nacht zu sehen. In erster Linie wird gekämpft, gekämpft und nochmals gekämpft. Selbst das titelgebende Spiele-Sequel aus dem Jahr 2003 scheint trotz der aufgemotzten Grafik nicht gerade eine geeignete Quelle für kinotaugliche Bilder und dramaturgische Tragfähigkeit. Die Filmemacher lösen die, indem sie au

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren