La nostra vita

Drama | Italien/Frankreich 2010 | 98 Minuten

Regie: Daniele Luchetti

Für einen italienischen Vorarbeiter bricht die Welt zusammen, als seine Frau bei der Geburt des dritten Kindes stirbt. Doch er lässt sich nicht gehen und stürzt sich in die Arbeit, damit es den beiden Kindern an nichts fehlt, auch wenn er sich dafür auf krumme Geschäfte einlässt. Erst spät dämmert ihm, dass Kinder mehr brauchen als nur materielle Zuwendung. Sentimentales Drama um eine Alltagsfigur, in dem dramaturgische Schwächen vom charismatischen Hauptdarsteller weitgehend aufgefangen werden. Durchaus aufschlussreich porträtiert der Film die multikulturelle Gesellschaft Italiens und beleuchtet das korrupte Zusammenspiel von Politik, Bauwesen und Banken. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LA NOSTRA VITA
Produktionsland
Italien/Frankreich
Produktionsjahr
2010
Regie
Daniele Luchetti
Buch
Sandro Petraglia · Stefano Rulli · Daniele Luchetti
Kamera
Claudio Collepiccolo
Musik
Franco Piersanti
Schnitt
Mirco Garrone
Darsteller
Elio Germano (Claudio) · Raoul Bova (Piero) · Isabella Ragonese (Elena) · Luca Zingaretti (Ari) · Stefania Montorsi (Loredana)
Länge
98 Minuten
Kinostart
03.03.2011
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama
Diskussion
Filme, in denen alle 20 Minuten ein laut plärrender Pop-Song eingespielt wird, signalisieren schon im Kino, wo bei der Fernsehausstrahlung Werbung eingeschaltet wird. „La nostra vita“ von Daniele Luchetti ist allerdings ein Beispiel dafür, dass solches Pop-Gedröhne bisweilen doch Sinn macht, wenn auch nicht auf Anhieb. Das erste Mal, als Vasco Rossis „Anima fragila“ eingespielt wird, albern der Vorarbeiter Claudio und seine schwangere Frau Elena lediglich im Bett herum, wodurch sich die die Frage stellt, wie das

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren