Moon (2009)

Science-Fiction | Großbritannien 2009 | 96 Minuten

Regie: Duncan Jones

Ein Astronaut, der allein eine vollautomatisierte Tagebau-Anlage auf dem Mond betreut, beginnt, sich gegen die Anweisungen seiner Firma und des Bordcomputers zu wehren. Dabei entdeckt er, dass er doch nicht ganz allein ist, als er einem merkwürdigen Doppelgänger begegnet. Kammerspielartiges Science-Fiction-Drama, das mit Referenzen an Klassiker eine spannungsreiche Assoziationskette um Frage nach Einzigartigkeit und Originalität in Gang setzt, ohne jedoch die philosophischen Tiefendimensionen der Vorbilder anzustreben. Ein ruhig erzählter, vor allem formal überzeugender Genrefilm. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
MOON
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2009
Regie
Duncan Jones
Buch
Nathan Parker
Kamera
Gary Shaw
Musik
Clint Mansell
Schnitt
Nicolas Gaster
Darsteller
Sam Rockwell (Sam Bell) · Dominique McElligott (Tess Bell) · Kaya Scodelario (Eve) · Benedict Wong (Thompson) · Matt Berry (Overmeyers)
Länge
96 Minuten
Kinostart
08.07.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Science-Fiction | Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Kameramanns, des Produktionsdesigners Tony Noble und des Concept Designers Gavin Rothery sowie einen weiteren Audiokommentar des Regisseurs und des Produzenten Stuart Fenegan. Die Special Edition (2 DVDs oder BD) enthält zudem u.a. den Kurzfilm "Whistle" (29 Min.) von Duncan Jones, Q&A-Sessions von Festivals (11 Min. & 21 Min.) sowie ein Kurzfeature über die Special Effects (11 Min.).

Verleih DVD
Koch (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Koch (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Im Science-Fiction-Kino gibt es in den unendlichen Weiten des Weltalls einerseits fremde Welten und exotische Zivilisationen zu entdecken. Andererseits werden einsame Astronauten in der hermetischen Abgeschiedenheit ihrer Raumstationen regelmäßig auf sich selbst zurück geworfen; sie sehen den Realitätsgehalt ihrer Wahrnehmungen und Erinnerungen und letztlich sich selbst in Frage gestellt. Das berühmteste Beispiel für ein solches Schicksal bietet wohl „Solaris“ (fd 20 140), und es ist nicht zu übersehen, dass „Moon“ an dieses Vorbild – neben etlichen anderen – bewusst anknüpft. Wie die Hauptfigur von Andrej Tarkowskijs Klassiker (und Steven Soderberghs Remake, fd 35 838) wird Sam Bell, der Protagonist dieses futuristischen Kammerspiels

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