Mademoiselle Chambon

Liebesfilm | Frankreich 2009 | 101 Minuten

Regie: Stéphane Brizé

Ein Familienvater, der als einfacher Arbeiter sein Brot verdient, verliebt sich in die schüchtern-schöngeistige Lehrerin seines Sohns. Schnörkellos erzählter Liebesfilm um eine stille, sich in gegenseitiger Sehnsucht erschöpfende "Anti-Amour-fou". Die Inszenierung findet jedoch keine überzeugenden Bilder und Situationen, um den unausgelebten Gefühlen der Figuren einen berührenden Ausdruck zu verleihen. So verplätschert die Erzählung in gepflegter Langeweile. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MADEMOISELLE CHAMBON
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2009
Regie
Stéphane Brizé
Buch
Stéphane Brizé · Florence Vignon
Kamera
Antoine Héberlé
Musik
Ange Ghinozzi
Schnitt
Anne Klotz
Darsteller
Vincent Lindon (Jean) · Sandrine Kiberlain (Veronique Chambon) · Aure Atika (Anne Marie) · Jean-Marc Thibault (Vater) · Arthur Le Houérou (Jérémy)
Länge
101 Minuten
Kinostart
12.08.2010
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Liebesfilm
Diskussion
Eine einfache Geschichte, gerade und schmucklos: Ein Maurer, glücklich verheiratet, verliebt sich in die Lehrerin seines Sohns. Mit Bildern und Worten wird dieses Handlungsgerippe nur äußerst sparsam ausstaffiert; der Film strahlt bis zuletzt etwas Mageres aus. Stéphane Brizés „Mademoiselle Chambon“ ist der Anti-„amour fou“-Film schlechthin. Er vermeidet jedes stürmisch-laute Gefühlschaos und widmet sich stattdessen ausgiebig dem stillschweigenden Einvernehmen in der Liebe, dem Unausgesprochenen und Unausgelebten. Der Film nimmt seinen Ausgang in einem Szenario familiärer Idylle. Die Eltern helfen ihre

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