Briefe an Julia

- | USA 2010 | 105 Minuten

Regie: Gary Winick

Eine junge US-Amerikanerin, die bei vorgezogenen Flitterwochen in Verona unter dem Desinteresse ihres Verlobten leidet, wird zum Auslöser für die Suche einer alten Engländerin, die ihre große Liebe wiederfinden möchte. Deren Enkel findet ein solches romantisches Unterfangen zwar albern, lässt sich aber auf den Spuren der Vergangenheit eines Besseren belehren. Sommerromanze in italienischen Postkarten-Landschaften, die ihre vorhersehbare Geschichte routiniert entwickelt. Ihren Charme verdankt sie vor allem einem gut aufgelegten Darstellerensemble. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
LETTERS TO JULIET
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Gary Winick
Buch
Jose Rivera · Tim Sullivan
Kamera
Marco Pontecorvo
Musik
Andrea Guerra
Schnitt
Bill Pankow
Darsteller
Amanda Seyfried (Sophie) · Vanessa Redgrave (Claire) · Gael García Bernal (Victor) · Christopher Egan (Charlie) · Franco Nero (Lorenzo)
Länge
105 Minuten
Kinostart
19.08.2010
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Darstellerin Amanda Seyfried sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Concorde/EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Mag Shakespeares Julia auch eine fiktive Figur aus einem alten Theaterstück sein, so ist sie offensichtlich doch für Menschen aus aller Welt immernoch eine Art Schutzheilige der (unglücklich) Liebenden und eine geschätzte Adressatin für Herzensbekenntnisse. Jedenfalls trudeln seit 1937 in Verona regelmäßig Briefe an die Dramenheldin ein, die mittlerweile von den „Segretarie di Giulietta“, Julias „Sekretärinnen“, beantwortet werden. Die Schreibwut und die Frauen, die sich ihr im Namen Julias stellen, sind der reale Aufhänger für eine Sommerromanze von Gary Winick. Eingedenk der kläglichen Resultate, die Winicks letzter Versuch einer romantischen Komödie, „Bride Wars – Beste Feindinnen“ (fd 39 100), und Hollywoods Liebesexkursion nach Italien in „When in Rome“ (fd 39

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