Das letzte Schweigen

Krimi | Deutschland 2010 | 118 Minuten

Regie: Baran bo Odar

Ein gutsituierter Familienvater wird von einem Sexualverbrechen eingeholt, an dem er einst als passiver Mittäter beteiligt war. Ein neuer Mord setzt die Polizei auf die Fährte der damaligen Täter. Mit interessanten Figuren und einer gelungenen Bildsprache spannend unterhaltender Genrefilm, der allerdings an einer Überfülle von Erzählimpulsen leidet und zwischen Horror-, (Psycho-)Thriller und Sozialmelodram keinen rechten Fokus findet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Baran bo Odar
Buch
Baran bo Odar
Kamera
Nikolaus Summerer
Musik
Kris Steininger · Michael Kamm
Schnitt
Robert Rzesacz
Darsteller
Ulrich Thomsen (Peer Sommer) · Wotan Wilke Möhring (Timo Friedrich) · Katrin Saß (Elena Lange) · Burghart Klaußner (Krischan Mittich) · Sebastian Blomberg (David Jahn)
Länge
118 Minuten
Kinostart
19.08.2010
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi | Psychothriller | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Warner Home
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Diskussion
Ein insistierender, vage an Bernard Herrmanns Hitchcock-Scores erinnernder Geräuschteppich, vermischt mit fernen Kinderschreien, macht von Anfang an klar, womit man es hier zu tun hat: Thrill, Horror – Tote sind nur eine Frage der Zeit. Die Kamera fährt derweil auf eine Wohnungstür zu. Das Innere ist ins Halbdunkel getaucht, Vorhänge sperren das Sonnenlicht aus, ein Ventilator dreht sich. Ein Bild wird von einem Filmprojektor an die Wand geworfen, das ein ängstliches Mädchengesicht zeigt. Dann ist der Film vorbei und ein harter, eindeutiger Schnitt führt auf den Unterleib eines Mannes. Noch ein zweiter sitzt da, dann sieht man beide wegfahren. „8. Juli 1986“ wird eingeblendet. Es folgen eine Vergewaltigung und der Mord an einem

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