Horror | Deutschland 2010 | 63 Minuten

Regie: Marvin Kren

Während ein junger Wiener in Berlin seine Ex-Freundin besuchen will, bricht dort eine rätselhafte Seuche aus, die normale Menschen in blutgierige, rasende Monster verwandelt. Er verbarrikadiert sich zusammen mit einem weiteren Mann in einer Wohnung. Ein ausgesprochen geschickt inszenierter, ebenso geradlinig wie effektiv entwickelter Genrefilm, der das Zombie-Motiv stimmig als Metapher für soziale Wandlungsprozesse und kollektive Ängste einsetzt.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Marvin Kren
Buch
Benjamin Hessler
Kamera
Moritz Schultheiß
Musik
Marco Dreckkötter · Stefan Will
Schnitt
Silke Olthoff
Darsteller
Michael Fuith (Michael) · Theo Trebs (Harper) · Anka Graczyk (Gabi) · Emily Cox (Anita) · Andreas Schröders (Ulf)
Länge
63 Minuten
Kinostart
09.09.2010
Fsk
ab 16; f
Genre
Horror

Heimkino

Die Extras umfasssen u.a. den Kurzfilm "Schautag" (2009, 23 Min.).

Verleih DVD
Filmgalerie451 (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Ein Zombie-Film aus Deutschland: Endlich unternimmt das Kino dieses Wagnis und überlässt die Untoten, unsere Ängste und Gefühlslagen, das kollektive Unbewusste, das gerade im Horror-Genrekino deutlicher als anderenorts zum Ausdruck kommt, nicht allein der Bewusstseinsindustrie Hollywoods. Tatsächlich ist „Rammbock“ ein kleiner, listiger Film, dem vieles gelingt, was andere vergeblich versuchen, und der seinen eigenen Maßstäben genügt. Ganz so deutsch ist das Ganze dann freilich doch nicht, denn Regisseur Marvin Kren und Hauptdarsteller Michael Fuith sind Österreicher. Hubschraubergeräusche und Polizeisirenen aus der Ferne kündigen an, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist in dieser Welt. Bald vernimmt man unartikulierte Schr

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