Das Ende ist mein Anfang

Drama | Deutschland 2009 | 98 Minuten

Regie: Jo Baier

Ein krebskranker Mann, der weiß, dass er bald sterben muss, lädt seinen Sohn ein, um ihm seine Lebenserfahrungen und Einsichten mitzuteilen und sie in Buchform festhalten zu lassen. Das auf dem gleichnamigen "Zwiegespräch" des ehemaligen Journalisten Tiziano Terzani mit seinem Sohn beruhende Drama verliert sich in endlosen Monologen voller vereinfachender Geschichtsbetrachtungen und Pseudo-Tiefsinnigkeiten, wobei der Film zudem keine eigenständige Form findet. Jeder Konflikt oder schmerzhaft-düstere Aspekt des Sterbeprozesses wird zugunsten flacher Wellness-Spiritualität auf der Basis buddhistischer Versatzstücke eingeebnet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Jo Baier
Buch
Ulrich Limmer · Folco Terzani
Kamera
Judith Kaufmann
Musik
Ludovico Einaudi
Schnitt
Claus Wehlisch
Darsteller
Bruno Ganz (Tiziano Terzani) · Elio Germano (Folco Terzani) · Erika Pluhar (Angela Terzani) · Andrea Osvárt (Saskia Terzani) · Nicoló Fitz-Wiiliam Lay (Novi)
Länge
98 Minuten
Kinostart
07.10.2010
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Die umfangreichen Extras enthalten u.a. einen Audiokommentar von Produzent Ulrich Limmert im Gespräch mit Folco Terzani, ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (12 Min.) sowie das Feature: "ANAMDer Namenlos - Das letzte Interview mit Tiziano Terzani" (54 Min.).

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Tiziano Terzani, auf dessen Buch Jo Baiers Film beruht, hatte ein bewegtes Leben hinter sich, als er an Krebs erkrankte und schließlich kurz vor seinem Tod seinem Sohn Folco in langen Gesprächen seine Erfahrungen und Einsichten mitteilte. Der italienische Asien-Experte hatte in den 1970er-Jahren lange als Korrespondent für den „Spiegel“ und die italienischen Zeitungen „La Repubblica“ und „Corriere della Sera“ in China gearbeitet, als er wegen angeblicher „konterrevolutionärer“ Aktivitäten kurz inhaftiert und dann ausgewiesen wurde; nach Aufenthalten in Japan und Thailand verschlug es ihn nach Indien und zum Meditieren in den Himalaya, schließlich wieder nach Italien. Sein Buch spannt einen weiten Bogen vom Privaten zum Politischen und Philosophischen, wobei sich die Enttäuschung über das Scheitern gesellschaftlicher Utopien der

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