Biopic | Schweiz 2010 | 97 Minuten

Regie: Daniel von Aarburg

Doku-fiktionaler biografischer Film über den Schweizer Radrennfahrer Hugo Koblet (1925-1964), der seinen Beinamen "Pédaleur de charme" nicht nur seiner Ausstrahlung auf Frauen verdankte. Da sich bei der Recherche große dokumentarische "Lücken" auftaten (insbesondere durch die Weigerung von Koblets Ehefrau, vor die Kamera zu treten), wurden inszenierte Szenen eingefügt. Der Film fördert zwar immer noch spannendes Archivmaterial zu Tage, wirkt dabei aber spröde und sprunghaft. Auch werden in den fiktionalen Teilen die seelischen Untiefen des Stoffs nur angedeutet, während die betagten Zeitzeugen aus Höflichkeit häufig um den Brei herumreden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HUGO KOBLET - PÉDALEUR DE CHARME
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2010
Regie
Daniel von Aarburg
Buch
Daniel von Aarburg · David Keller · Martin Witz
Kamera
Pierre Mennel
Musik
Balz Bachmann
Schnitt
Stefan Kälin
Darsteller
Manuel Löwensberg (Hugo Koblet) · Hanspeter Müller (Präsident) · Max Rüdlinger (Trainer) · Sarah Bühlmann (Sonja Koblet) · Michael Schweizer Anliker (Göpf Weilenmann)
Länge
97 Minuten
Kinostart
16.09.2010
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic
Diskussion
Einen „pédaleur de charme“ nannten ihn die Franzosen, was sich mit „Radler des Charmes“ nur unscharf ins Deutsche übertragen lässt. Dennoch trifft es die Sache sehr gut; denn Hugo Koblet, 1925 in Zürich als Bäckersohn geboren, war ein genialer Radfahrer und ein großer Charmeur. Gefallen wollte er, nicht nur den Frauen, sondern der ganzen Welt, sodass er noch vor der Zieleinfahrt zum Kamm griff. Und Radfahren konnte er, dass dem Teufel die Ohren wackelten! Von als Dreikäsehoch bestrittenen Dreirad-Rennen ist in „Hugo Koblet – Pédaleur de charme“ die Rede, ebenso vom Schweizer Meistertitel,

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