Draußen am See

Drama | Deutschland 2009 | 108 Minuten

Regie: Felix Fuchssteiner

Die plötzliche Arbeitslosigkeit des Vaters bringt das fragile emotionale Gleichgewicht einer Familie ins Wanken. Die 14-jährige Tochter stürzt in eine tiefe Krise, als sie mitansehen muss, wie ihre Eltern ein neugeborenes Kind töten und begraben. Nach dem Prinzip einer Soap Opera reiht der Film Problem an Problem, ohne seine Figuren und deren soziales Umfeld glaubhaft zu konturieren. Der klischeehafte Reigen "aktueller" Brennpunktthemen gefällt sich in purer Oberflächlichkeit. - Ab 16 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Felix Fuchssteiner
Buch
Katharina Schöde · Felix Fuchssteiner
Kamera
Matthias Schellenberg · Ralf H. Schlotter
Musik
Philipp F. Kölmel
Schnitt
Nicole Kortlüke
Darsteller
Elisa Schlott (Jessika Borowski) · Petra Kleinert (Tine Borowski) · Michael Lott (Ernst Borowski) · Sina Tkotsch (Caro Borowski) · Annekathrin Bürger (Oma Annemarie)
Länge
108 Minuten
Kinostart
04.11.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16 möglich.
Genre
Drama
Diskussion
Familien sind künstlich erschaffene Biotope. Ändert sich die Grundtemperatur, ist nicht auszuschließen, dass alles aus dem Gleichgewicht gerät und sämtliche Lebewesen verenden.“ Die ersten, dramaturgisch allzu deutlich platzierten Sätze nehmen die kommende Katastrophe vorweg. Jessika, ein blonder Teenager, liest sie aus ihrem Tagebuch vor, bevor ihr Vater auf dem Anrufbeantworter einen Drohanruf hinterlässt. Anstatt zu kuschen, wählt die 14-Jährige die Nummer der Polizei und meldet anonym einen Tatort draußen am See. In kurzen Rückblenden, die verdächtig an die aus „Good Bye, Lenin!“ (fd 35 817) erinnern, erzählt der Vorspann von unbeschwerten Kindheitsmomenten in der idyllischen Wochenendlaube. Dann kehrt die Kamera zum Tagebuch zurück und stellt wie in einem Fotoroman die Familienangehörigen vor: Jessikas Schwes

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