Der letzte schöne Herbsttag

Komödie | Deutschland 2010 | 89 Minuten

Regie: Ralf Westhoff

Eine Frau und ein Mann, beide Mitte 30, zweifeln an der Tragfähigkeit ihrer Liebesbeziehung, stellen ihre Gefühle füreinander in Frage und überwinden erst in langen Gesprächen, bei denen die Kamera zum Zuhörer und "Dialogpartner" wird, ihre Verunsicherung und Zweifel. Komödie als eine Art "Lehrfilm" in Sachen Liebe, Partnerschaft und Beziehungsstress, die von zwei sympathischen Darstellern getragen wird, sich aber in der konsequent strengen Form zweier gegeneinander montierter Monologe sowie kurzer Spielszenen zu viele Fesseln anlegt. Ein Patchwork aus Kabarett, Comedy und Satire mit eher kurzatmigen Liebes- und Lebensweisheiten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Ralf Westhoff
Buch
Ralf Westhoff
Kamera
Helmfried Kober
Musik
Michael Heilrath
Schnitt
Uli Schön
Darsteller
Felix Hellmann (Leo) · Julia Koschitz (Claire) · Katharina Marie Schubert (Yvonne) · Leopold Hornung (Tobias) · Maik Solbach (junger Mann in Club und Wohnung)
Länge
89 Minuten
Kinostart
11.11.2010
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Diskussion
Claire und Leo sind beide Mitte 30 und seit einiger Zeit ein Paar. Sie wohnen zusammen, sie schlafen miteinander, sie teilen sich den Alltag, streiten und versöhnen sich, und manchmal reden sie auch miteinander. Weit mehr reden sie freilich mit dem besten Freund beziehungsweise mit der besten Freundin und, vor allem, mit der Kamera. Dann blicken sie, jeder für sich, direkt ins Objektiv und verhalten sich wie bei einem Interview, bei dem sie innehalten, rekapitulieren und gänzlich ungeschützt ihre Meinung über den Partner und ihre jeweilige Stimmungslage kundzutun. Und die ist alles andere als gut: Claire und Leo zweifeln nämlich inzwischen an ih

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