Soul Boy (2010, D/Ken.)

Kinderfilm | Kenia/Deutschland 2010 | 60 Minuten

Regie: Hawa Essuman

Als der Vater eines 14-Jährigen, der in den Slums der kenianischen Hauptstadt lebt, plötzlich erkrankt, vermutet der Sohn dahinter einen bösen Zauber. Um diesen zu lösen, muss er im Auftrag einer Hexe einer Reihe schwieriger Aufgaben lösen. Als modernes Märchen inszenierter Film, der der Lebenswirklichkeit im Slum eine klassische "Heldenreise" und malerische Bilder entgegenhält, um vor allem ein junges Publikum zu erreichen. - Ab 6.

Filmdaten

Originaltitel
SOUL BOY
Produktionsland
Kenia/Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Hawa Essuman
Buch
Billy Kahora
Kamera
Christian Almesberger
Musik
Xaver von Treyer
Schnitt
Ng'ehte Gitungo
Darsteller
Samson Odhiambo (Abila) · Leila Dayan Opollo (Shiku) · Krysteen Savane (Geisterfrau Nyawawa) · Frank Kimani (Macharia) · Joab Ogolla (Bilas Vater)
Länge
60 Minuten
Kinostart
02.12.2010
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 6.
Genre
Kinderfilm

Heimkino

Verleih DVD
X Verleih/Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Die Sonne leuchtet eigentlich immer über den Slums in diesem Film. Aber das ist ja auch einfach so in Afrika, also sollte man das Blau des Himmels, das satte Rot-Gelb des Bodens, das Grün der Vegetation und all die schönen anderen Farben nicht allein dem Blick der Macher von „Soul Boy“ zuschreiben, dem Wunsch, einen Film zu drehen, der ein bei allem Elend zugängliches Bild des Lebens armer Menschen in Afrika zeigt, der die Zustände in einem Slum in konsumierbarer und „positiver“ Form auf die Leinwand bringt. Auch wenn der Film in seiner Machart und seinem ganzen Ansatz offenkundig dem Bedürfnis entspricht, den Konventionen des Erzählens nach Art des westlichen Mainstream zu genügen. Höchstens ein bisschen mag auch alles Genannte eine Rolle gespielt haben – und der Wille zum geschmeidigen Filmem

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