Small World

Literaturverfilmung | Frankreich/Deutschland 2010 | 99 Minuten

Regie: Bruno Chiche

Das an Alzheimer erkrankte "Schwarze Schaf" einer großbürgerlichen Industriellenfamilie rührt an lange verdrängte Familiengeheimnisse. Eine Mischung aus Familiendrama und Thriller, der es nicht gelingt, ihre sich in Gegenwart und Vergangenheit verstrickenden Handlungsfäden plausibel zu entwirren und zu einer spannenden Geschichte zu verknüpfen. Trotz namhafter Schauspieler nicht mehr als eine staubtrockene Literaturverfilmung. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SMALL WORLD
Produktionsland
Frankreich/Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Bruno Chiche
Buch
Bruno Chiche
Kamera
Thomas Hardmeier
Musik
Klaus Badelt
Schnitt
Marion Monnier
Darsteller
Gérard Depardieu (Konrad Lang) · Alexandra Maria Lara (Simone Senn) · Françoise Fabian (Elvira Senn) · Niels Arestrup (Thomas Senn) · Nathalie Baye (Elisabeth Senn)
Länge
99 Minuten
Kinostart
16.12.2010
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung
Diskussion
Würde man sich den (Anti-)Helden des Films als schwarzes Schaf der Familie vorstellen, wäre er wohl eine ziemlich dickliche, ungeschorene Version: Konrad stand sein ganzes, 60 Jahre währendes Leben stets auf Abruf bereit für die herrschaftliche Industriellenfamilie Senn und damit auch für deren in den Wohlstand hineingeborenen Konzernerben Thomas, der sich irgendwann beschämt von seinem Kindheitsfreund abwandte. Konrad, im Kindesalter als Ziehsohn aufgenommen, wurde eher als Dienstleister denn als Verwandter gehalten. Als er jedoch, geistig leicht verwirrt oder wenigstens recht schusselig, den kleinen Landsitz der Familie abfackelt und dann auch noch in die Hochzeitsfeier des Enkels Philippe platzt, lässt sich das Manko der Familiengeschichte nicht mehr ausblenden. Das großmütterliche Oberhaupt Elvira nimmt Konrad auf

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