Vater Morgana

- | Deutschland 2010 | 94 Minuten

Regie: Till Endemann

Ausgerechnet als der Angestellte einer Sicherheitsfirma seiner Geliebten einen Heiratsantrag macht, drängt sich sein lange Zeit abwesender Vater wieder in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Der alte Herr plant nicht nur einen Überfall auf einen Werttransport der Firma, sondern leidet auch an Alzheimer. Leichtgewichtige, in den Hauptrollen gut gespielte Komödie mit melancholischen Untertönen, die Übertreibungen geschickt auffängt und mit lakonischem Witz unterhält. Die Themenkomplexe Erinnern und Vergessen sowie die Frage nach dem abwesenden Vater werden zum Anlass für amüsante Episoden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Till Endemann
Buch
Till Endemann · Daniel Schwarz
Kamera
Lars Liebold
Musik
Daniel Welbat · Stephan Gade
Schnitt
Norbert Herzner
Darsteller
Christian Ulmen (Lutz) · Michael Gwisdek (Walther) · Felicitas Woll (Annette) · Marc Hosemann (Lothar) · Heinz Hoenig (Günther)
Länge
94 Minuten
Kinostart
16.12.2010
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Immer, wenn Lutz seinen Vater am meisten braucht, ist dieser plötzlich wie vom Erdboden verschluckt, ohne Vorwarnung oder Erklärung. Das war schon immer so, wie eine Rückblende in Lutz’ Kindheit eingangs offenbart. Vater und Sohn sitzen auf einem Bootssteg einträchtig nebeneinander und angeln. Plötzlich hat der Junge einen dicken Fisch am Haken. Doch seine Hilferufe verhallen ungehört – Vater Walther ist längst über alle Berge. Jahre später ist aus Lutz ein Schreibtischhengst bei der Hamburger Sicherheitsfirma „Securinox“ geworden, die Werttransporte durchführt. Für den Polizeidienst hat es nicht gereicht, und weil Christian Ulmen diese Rolle spielt, weiß man auch gleich, warum: Lutz ist ein bisschen zu

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