Rare Exports - Eine Weihnachtsgeschichte

Horror | Finnland/Norwegen/Frankreich/Schweden 2010 | 82 Minuten

Regie: Jalmari Helander

Ein finnischer Junge lebt mit seinem Vater in einer einsamen Gegend an der finnisch-russischen Grenze, wo er einem bedrohlichen Geheimnis auf die Spur kommt: Gierige US-Geschäftsleute haben den seit Jahrhunderten unter dem Eis gefangenen Weihnachtsmann entfesselt, der alles andere als ein gütiger Kinderbeglücker ist, sondern eine gefährliche Bestie. Ein Anti-Weihnachtsfilm mit Horror- und Fantasy-Elementen, in dem die "heidnisch"-gruseligen Aspekte der Weihnachtsmythologie die Verkitschung und Kommerzialisierung des Fests sabotieren. Ein spannendes Abenteuer um einen starken kindlichen Helden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
RARE EXPORTS
Produktionsland
Finnland/Norwegen/Frankreich/Schweden
Produktionsjahr
2010
Regie
Jalmari Helander
Buch
Jalmari Helander
Kamera
Mika Orasmaa
Musik
Juri Seppä
Schnitt
Kimmo Taavila
Darsteller
Per Christian Ellefsen (Riley) · Peeter Jakobi (Santa) · Tommi Korpela (Amimo) · Jorma Tommila (Rauno) · Onni Tommila (Pietari)
Länge
82 Minuten
Kinostart
23.12.2010
Fsk
ab 16; nf
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror | Fantasy

Diskussion
Weihnachten war im Kino noch nie ausschließlich eine Zeit für Harmonie und friedliche Einkehr. Fürs Horrorgenre dienten das Fest und das mit ihm verbundene Brauchtum schon immer als Quelle vielfältiger „Anregungen“. Dazu braucht man alte Männer, die mit langen Bärten, in roter Kleidung, mit Ruten und schweren Säcken Kindern nachlaufen, nicht einmal besonders schauerlich zu finden; man muss auch nicht den kaum verhüllten Schrecken in vielen Weihnachtsliedern bemerken; es genügt, sich an den biblischen Kindermord zu erinnern, der mit der Geburt Christi verbunden ist. Daran anknüpfend, entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten die Tradition des Weihnachtshorrorfilms, von „Der Grinch“ (fd 34 578) und „Nightmare Before Christmas“ (fd 31 095) bis „Bad Santa“ (fd 36 763), um nur einige Beispiele zu nennen und jene Weihnachtsfeste links liegen zu lassen, die nur am Ra

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