We Want Sex

Komödie | Großbritannien 2010 | 114 Minuten

Regie: Nigel Cole

In den 1960er-Jahren treten Näherinnen im britischen Ford-Werk in Dagenham in einen Streik, um in Sachen Löhne und Arbeitsbedingungen wie ihre männlichen Kollegen behandelt zu werden. Ausgehend von dem für die Arbeiterinnen positiven Ergebnis, macht der Film aus dem historischen Arbeitskampf eine unterhaltsame, von der Aufbruchstimmung der 1960er-Jahre geprägte Sozialkomödie, in der die Solidarität der Heldinnen etwas zu rührselig und wirklichkeitsfern gefeiert wird. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MADE IN DAGENHAM
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2010
Regie
Nigel Cole
Buch
William Ivory
Kamera
John de Borman
Musik
David Arnold
Schnitt
Michael Parker
Darsteller
Sally Hawkins (Rita O'Grady) · Bob Hoskins (Albert) · Miranda Richardson (Barbara Castle) · Geraldine James (Connie) · Rosamund Pike (Lisa Hopkins)
Länge
114 Minuten
Kinostart
13.01.2011
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Der Preis für den unsinnigsten Filmtitel des Jahres dürfte diesem britischen Arbeiterdrama sicher sein. Im Ursprungsland heißt der Film schlicht „Made in Dagenham“, was dem nicht-britischen Publikum zugegebenermaßen nicht viel sagt. Seit 1931 lässt Ford in der Londoner Vorstadt Dagenham Autos produzieren; zeitweise arbeiteten über 40.000 Menschen in dem gigantischen Industriekomplex. Auf dem Höhepunkt der Swinging Sixties kam es hier zu einem geschichtsträchtigen Arbeitskampf. 187 Näherinnen traten für bessere Arbeitsbedingungen und geschlechtliche Gleichbehandlung in den Streik und stießen eine politische Debatte an, die 1970 ins erste britische Gleichstellungsgesetz mündete. In einer Szene spannen die Frauen aus Dagenham in der Londoner Innenstadt ein Transparent auf: „We Want Sexual Equality.“ Doch der Stoff verhakt sich so, dass eine Weile nur „We Want Sex“ zu lesen ist. Das i

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