The King's Speech

Drama | Großbritannien/Australien 2010 | 118 Minuten

Regie: Tom Hooper

In den 1930er-Jahren versucht Prinz Albert mit Hilfe eines unkonventionellen Therapeuten, sein Stottern in den Griff zu kriegen, um seiner Rolle als Mitglied der englischen Königsfamilie gerecht werden zu können. Als sein Vater stirbt, sein älterer Bruder abdankt und er selbst die Krone des vom Krieg bedrohten britischen Imperiums übernehmen muss, wird dies zur Bewährungsprobe für Albert sowie für seinen Sprachtrainer. Als historischer Diskurs über die Rolle der "Royals" eher unbedeutend, überzeugt der von furiosen Schauspielerleistungen getragene Film als das ebenso amüsant wie sensibel inszenierte Porträt eines Mannes, der gegen seine Sprachbehinderung ankämpft, sowie einer ungleichen Freundschaft. - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
THE KING'S SPEECH
Produktionsland
Großbritannien/Australien
Produktionsjahr
2010
Regie
Tom Hooper
Buch
David Seidler
Kamera
Danny Cohen
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Tariq Anwar
Darsteller
Colin Firth (König George VI./Bertie) · Geoffrey Rush (Lionel Logue) · Helena Bonham Carter (Königin Elizabeth) · Guy Pearce (König Edward VIII.) · Timothy Spall (Winston Churchill)
Länge
118 Minuten
Kinostart
17.02.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.
Genre
Drama | Historienfilm

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras umfassen u.a. auch einen Audiokommentar des Regisseurs. Special Edition (2 DVDs) und BD enthalten zudem u.a. eine Q&A-Runde mit den Stars und dem Regisseur (21 Min.) sowie die echte Rede von King Georg VI. (Radiosendung vom 3. September 1939, 6 Min.).

Verleih DVD
Senator/Universum (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Senator/Universum (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Der Anfang gleicht einem Albtraum, in dem man am Samstagmorgen nackt in der Fußgängerzone steht: Prinz Albert von York soll am 31.1.1925 im Wembley-Stadion anlässlich der Eröffnung der British Empire Exhibition vor gefüllten Rängen eine Rede halten, doch er erstarrt vor dem Mikrofon förmlich zu Stein und zeigt sich unfähig, auch nur einen zusammenhängenden Satz herauszubringen. Es sagt einiges über die Zähigkeit und das unbedingte Pflichtgefühl dieses Menschen aus, dass sich der stotternde Prinz nach dem hochnotpeinlichen Versagen – das einen die Inszenierung in voller Länge durchleiden lässt – nicht absolut vernichtet aus dem öffentlichen Leben zurückzieht, sondern weiterhin in der zweiten Reihe hinter seinem Vater König George V. bei Hof seinen Mann steht und, so erfährt man nach einem Zeitsprung, unermüdlich zahllose Therapien ausprobiert hat, um seiner Sprachstörung beizukommen. Obwohl er vom bisherigen Scheitern der Kuren verbittert ist, konsultiert Albert auf Betreiben seiner Ehefrau Elizabeth einen weiteren Sprachtrainer. Dieser, ein Australier namens Lionel Logue, zeigt sich zwar nicht gerade untertänig vor den Royals, sondern beharrt von Anfang an darauf, dass die

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