Freundschaft plus

- | USA 2010 | 108 Minuten

Regie: Ivan Reitman

Ein junger Mann entwickelt für seine Geliebte, mit der er eigentlich nur unverbindlichen Sex haben will, tiefere Gefühle. Doch die bindungsscheue Ärztin blockt seine Versuche, aus der Bett-Freundschaft Liebe zu machen, ab. Die sich romantisch gebende Komödie will authentische Momente einer instabilen Beziehung einfangen, bietet aber nur abgedroschene Manierismen ohne jede originelle Wendung. Einige charmante Schauspieler-Auftritte werden von den vielen Plattitüden regelrecht erdrückt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
NO STRINGS ATTACHED
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Ivan Reitman
Buch
Elizabeth Meriwether
Kamera
Rogier Stoffers
Musik
John Debney
Schnitt
Dana E. Glauberman
Darsteller
Natalie Portman (Emma) · Ashton Kutcher (Adam) · Kevin Kline (Alvin) · Cary Elwes (Dr. Metzner) · Greta Gerwig (Patrice)
Länge
108 Minuten
Kinostart
17.02.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.).

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
„Friendship with benefits“, so könnte man die Beziehung der beiden Hauptfiguren diskret beschreiben. Expliziter lassen sich die beiden Teilnehmer dieser freundschaftlich-sexuellen Mischform als „fuck buddies“ bezeichnet. Ivan Reitmans romantische Komödie, die gar nicht so romantisch daherkommt, findet für ihre Freundschaft plus Sex so viele Worte wie Bilder – nur einen interessanten Twist findet sie nicht: Auch hier ist solch eine unverbindliche, bequeme Sex-Freundschaft abseits der Konvention einmal mehr dem Verderben ausgeliefert. Einen der beiden muss Amors Pfeil treffen, nur dass es diesmal, entgegengesetzt zum gesellschaftlichen Klischee, der männliche Teil ist. Ashton Kutcher spielt den verliebten Adam, angelegt irgendwo zwischen naivem Sunnyboy, Softie und Sex-Maniac; er bleibt damit einem Rollenschema treu, das ihn seit der US-Serie „Die wilden Siebziger“ nicht mehr loslässt. Adams Minnesang richtet sich

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