Drive Angry

Action | USA 2011 | 104 (DVD: auch 97) Minuten

Regie: Patrick Lussier

Ein Mann bricht aus dem Gefängnis aus und fährt quer durch den Süden der USA, um seine Enkeltochter aus den Klauen eines Satanskults zu befreien. Dabei wird er nicht nur von der Polizei verfolgt, sondern auch von einem bestialischen Killer. Mit viel nackter Haut und glänzendem Chrom aufpolierte "trashige" Genre-Mischung aus Road Movie und Horrorfilm, die ihre blutrünstige Handlung durch die visuelle Aggressivität einer gewaltversessenen 3D-Dramaturgie zu übersteigern versucht.

Filmdaten

Originaltitel
DRIVE ANGRY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Patrick Lussier
Buch
Todd Farmer · Patrick Lussier
Kamera
Brian Pearson
Musik
Michael Wandmacher
Schnitt
Devin C. Lussier · Patrick Lussier
Darsteller
Nicolas Cage (Milton) · Amber Heard (Piper) · William Fichtner (Der Buchhalter) · Billy Burke (Jonah King) · David Morse (Webster)
Länge
104 (DVD: auch 97) Minuten
Kinostart
24.02.2011
Fsk
ab 18; nf (DVD auch: ab 16)
Genre
Action | Horror | Road Movie

Heimkino

Eine gekürzte Fassung war geplant, ist aber in Deutschland bislang nicht erschienen. Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (1 Min.). Die beiden BD-Editionen (2D sowie 3D [auch als 2D abspielbar]) enthalten zudem ein gut gemachtes Bild-im-Bild-Feature, in dem Interviews und Informationsfeature zum laufenden Film abgerufen werden können.

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Ganz gleich, wie vehement James Cameron einen anderen Umgang mit 3D fordert: Die stereoskopische Technik verleitet das Actionkino dazu, das Publikum aufs Korn zu nehmen. In „Drive Angry (3D)“ werden deshalb nicht nur Kugeln gezielt Richtung Zuschauer abgefeuert, sondern es fliegen auch die Schrottteile explodierender Autos scheinbar direkt auf das Publikum herab. An anderer Stelle hat man den Eindruck, dass der eigene Kinositz genau in der Flugbahn eines abgebrochenen Baseballschlägers liegt, der gerade mit Wucht losgeschleudert wurde. Dass diese visuelle Aggressivität auf die Augen der Betrachter abzielt, reflektiert der Film, in

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