The Fighter (2010)

Biopic | USA 2010 | 116 Minuten

Regie: David O. Russell

Biografischer Spielfilm über den Boxer Micky Ward, dessen Karriere in einer legendären "Runde des Jahrhunderts" gipfelte, bei der er und sein Gegner selbstquälerisches Standvermögen bewiesen. Er beleuchtet vor allem die Herkunft des Boxers aus einem proletarischen Milieu und das schwierige Verhältnis zu dessen Familie als Motivation für den kämpferischen Ehrgeiz. Dank des überzeugenden, zurückhaltend agierenden Hauptdarstellers ein eindrucksvolles Porträt, das sich mit agiler Handkamera und authentischen Schauplätzen um Realitätsnähe bemüht. Die Frauenfiguren werden dabei allerdings überzeichnet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE FIGHTER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
David O. Russell
Buch
Scott Silver · Paul Tamasy · Eric Johnson
Kamera
Hoyte van Hoytema
Musik
Michael Brook
Schnitt
Pamela Martin
Darsteller
Mark Wahlberg (Micky Ward) · Christian Bale (Dicky Eklund) · Amy Adams (Charlene Fleming) · Melissa Leo (Alice Ward) · Mickey O'Keefe (Mickey O'Keefe)
Länge
116 Minuten
Kinostart
07.04.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Boxerfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (20 Min.) sowie ein ausführliches "Making of" (29 Min.).

Verleih DVD
Senator/Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Senator/Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Der ehemalige Boxer Micky Ward verdankt seinen halbwegs legendären Ruf drei besonders unerbittlich geführten Kämpfen, die er sich 2002 und 2003 mit Arturo Gatti lieferte. Die rohe Aggressivität dieser Fights und das unfassbare Stehvermögen der Kontrahenten gipfelten in der neunten Runde des ersten Aufeinandertreffens, der „Runde des Jahrhunderts“. In diesen furiosen drei Minuten gerieten beide Boxer gleich mehrfach an den Rand eines K.O. Man fragt sich fragt, was diese Männer wohl angetrieben hat, warum sie – und das ist angesichts der potenziellen Folgen keine Übertreibung – ums Verrecken nicht zu Boden gehen wollten. Diese Frage hat sich Martin Scorsese vor mehr als 30 Jahren in seinem Biopic über Jake La Motta gestellt, der einen ähnlich sturen Kampfstil pflegte und im letzten, von Scorsese zum opernhaft-tragischen Höhepunkt stilisierten Kampf gegen seine Nemesis Sugar Ray Robinson einen ebenso unbegreiflichen Masochismus an den Tag gelegt hatte. „Wie ein wilder Stier“ (fd 22 856) suchte die Erklärung in der Psychologie und zeichnete La Motta als selbs

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