Action | USA 2011 | 130 Minuten

Regie: Kenneth Branagh

Göttersohn Thor wird wegen seines Hochmuts auf die Erde verbannt. Das spielt dem Gott Loki in die Hände, der die Macht in Asgard an sich reißen will. Thor, seine Freunde und eine couragierte Wissenschaftlerin kämpfen gegen Lokis Intrige. Verfilmung einer Marvel-Comic-Vorlage, die sich aufs Spektakel konzentriert und statt auf das mythische Potenzial primär auf Action und komische Konterkarierungen des Heroischen setzt. Überflüssig ist die Konvertierung auf 3D, die den visuellen Reiz des Films eher sabotiert als befördert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THOR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Kenneth Branagh
Buch
Ashley Edward Miller · Zack Stentz · Don Payne
Kamera
Haris Zambarloukos
Musik
Patrick Doyle
Schnitt
Paul Rubell
Darsteller
Chris Hemsworth (Thor) · Natalie Portman (Jane Foster) · Anthony Hopkins (Odin) · Tom Hiddleston (Loki) · Idris Elba (Heimdall)
Länge
130 Minuten
Kinostart
28.04.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Literaturverfilmung

Heimkino

Erhältlich als DVD, 2D BD (inklusive DVD) sowie 3D BD (inklusive 2D BD und DVD in einer Verpackung). Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.). Die BD Editionen enthalten mehr, nämlich elf im Film nicht verwendete Szenen (24 Min.) und zudem ein mehrteiliges "Making Of"-Feature (44 Min.). Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Verrat am Königshaus, Intrigen in den eigenen Reihen und ein Bruderzwist: Das Universum von Marvel ist dem von William Shakespeare gar nicht so unähnlich; besonders dann, wenn es – wie bei „Thor“ – in den nordischen Mythen fußt. So überrascht es nicht, dass ausgerechnet Kenneth Branagh, der Experte in Sachen englischer Hochkultur (u.a. „Henry V“, fd 28 627; „Hamlet“, fd 32 575), die Insel erneut Richtung Hollywood verließ, um nach „Mary Shelley’s Frankenstein“ (fd 31 111) zum zweiten Mal einen großen Fantasy-Stoff zu verfilmen. Stan Lee schuf in den 1960er-Jahren neben „Ironman“, „Hulk“ und den „X-Men“ für den New Yorker Marvel Verlag auch eine Comic-Serie um die Welt der nordischen Götter. Aus Asgard, der Heimstatt von Odin, seinen Söhnen Thor und Loki und den anderen Unsterblichen, machen Lee und Branagh einen fernen Planeten, von dem sie sich mittels eines mächtigen Energiestrahls in andere Dimens

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