Miss Kicki

Drama | Schweden 2009 | 85 Minuten

Regie: Håkon Liu

Ein 17-Jähriger, der bei seiner Großmutter aufwuchs, begegnet seiner Mutter, die aus den USA nach Schweden zurückkehrt, und reist gemeinsam mit ihr weiter nach Taiwan. Dort jagt die Mutter einem reichen Geschäftsmann hinterher, während der Junge sein homosexuelles Coming-out erlebt. Das unaufgeregte Mutter-Sohn-Drama verwebt drei mehr oder minder eigenständige Stränge zu einem narrativen Puzzle. Dabei erzählt der feinfühlige, zurückhaltende Film über Blicke, Gesten und dezente Bildsymbole eine vielfach gebrochene Geschichte über Freundschaft, Liebe und familiäre Bande. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MISS KICKI
Produktionsland
Schweden
Produktionsjahr
2009
Regie
Håkon Liu
Buch
Alex Haridi
Kamera
Ari Willey
Musik
Fredrik Viklund
Schnitt
Fredrik Morheden
Darsteller
Pernilla August (Kicki) · Ludwig Palmell (Viktor) · He River Huang (Didi) · Britta Andersson (Großmutter) · Eric Tsang (Mr. Chang)
Länge
85 Minuten
Kinostart
26.07.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Vater-Sohn-Dramen gibt es häufig. Mutter-Tochter-Filme gelegentlich auch. Filme, die das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn thematisieren, sind dagegen eher selten. Noch seltener kommt es vor, dass diese Beziehung auf der Leinwand so unaufgeregt und unparteiisch entfaltet wird wie in Håkon Lius Kinodebüt. Der norwegisch-taiwanesische Regisseur entschärft den Konflikt zwischen der Endvierzigerin Kicki und ihrem 17-jährigen Sohn Viktor, indem er gleich mehrere Welten aufeinander prallen lässt, häufig die Schauplätze wechselt und die drei eigenständigen Hauptstränge des Films so harmonisch miteinander verwebt, dass sie am Ende als Bestandteile eines narrativen Gesamtmusters erkennbar werden. Dennoch steht die Annäherung zwischen

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