Science-Fiction | USA 2011 | 88 Minuten

Regie: Scott Charles Stewart

Nachdem ihre Armee der "Priester" die Vampire, mit denen die Menschheit lange Kriege führte, besiegte, besitzt die Kirche in einer postapokalyptischen Welt große Macht. Als die als vernichtet geltenden Untoten aufs Neue für Todesopfer sorgen, macht sich ein abtrünniger "Priester" entgegen der Weisung seiner Oberen auf, um dem Treiben ein Ende zu machen. Trivialer Horrorfilm, der formal dank des ansehnlichen Produktionsdesigns und der stimmungsvollen Musik punktet, seine vor Klischees strotzende Handlung um abstruse religiöse Vorstellungen aber dermaßen einfallslos umsetzt, dass auch die guten Darsteller dem Haudrauf-Spektakel nichts Originelles abgewinnen können. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PRIEST
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Scott Charles Stewart
Buch
Cory Goodman
Kamera
Don Burgess
Musik
Christopher Young
Schnitt
Lisa Zeno Churgin · Rebecca Weigold
Darsteller
Paul Bettany (Priester) · Lily Collins (Lucy) · Cam Gigandet (Hicks) · Maggie Q (Priesterin) · Karl Urban (Black Hat)
Länge
88 Minuten
Kinostart
12.05.2011
Fsk
ab 16; nf
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Horror

Heimkino

Erhältlich als DVD, 2D BD und 3D BD (auch in 2D abspielbar). Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Drehbuchautors und der Darsteller Paul Bettany und Maggie Q sowie ein Feature mit sieben so im Film nicht verwendeten Szenen (12 Min.). Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Verquaste Vorstellungen von Gott, Gut und Böse; ein Kirchenbild, das aus dem Klerus eine ebenso geheimnisvoll-malerische wie dubiose Autorität macht; Vampire – „Priest“ nutzt diese drei populären Genre-Ingredienzien und bedient sich vor allem eines koreanischen Comics als Vorbild, um eine „neue“ Saga von überirdischen Mächten zu erzählen. Alles, was man als Vorgeschichte wissen muss – und das ist bei einem aus 16 Büchern bestehenden Manhwa (dem koreanischen Manga) nicht wenig –, zeigt der (Real-)Film als Animationsfilmsequenz im ansprechenden Manhwa-Stil und hat dabei gleichzeitig seine visuell eindrucksvollsten Szenen im ansonsten nachträglich aufgepfropften 3D. Auch die Gewalttätigkeiten sind hier allerdings am drastischsten, beschreiben sie doch den über Generationen wütenden Kampf zwischen dem Mensch und seinem Todfeind, dem Vam

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