The Way Back - Der lange Weg

Drama | USA 2010 | 133 Minuten

Regie: Peter Weir

Eine Gruppe von Sträflingen bricht aus einem stalinistischen Gulag in Sibirien aus und macht sich auf zu einer gefährlichen Flucht. Zwischen den Entflohenen und ihrem Ziel Indien liegt eine weite, lebensfeindliche Landschaft, die es zu überwinden gilt. In wuchtigen Landschaftspanoramen, die die Kleinheit des Menschen betonen, erzählt das Drama vom Ausgesetztsein von Menschen in einer Lage, in der angesichts unmenschlicher Umstände die eigene Humanität auf dem Spiel steht. Weniger an der konkreten historischen Geschichte und an einer psychologischen Erkundung der Charaktere interessiert, geht es dabei um die "conditio humana" in Grenzsituationen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE WAY BACK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Peter Weir
Buch
Peter Weir · Keith R. Clarke
Kamera
Russell Boyd
Musik
Burkhard Dallwitz
Schnitt
Lee Smith
Darsteller
Ed Harris (Mr. Smith) · Colin Farrell (Valka) · Jim Sturgess (Janusz) · Saoirse Ronan (Irena) · Dragos Bucur (Zoran)
Länge
133 Minuten
Kinostart
30.06.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches "Making Of" (30 Min.).

Verleih DVD
Splendid (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Splendid (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Ein nahezu blinder Junge sucht Brennholz im sibirischen Wald und findet seine Gruppe nicht wieder. Es ist bitterkalt; in der Wildnis gibt es kaum Geräusche außer dem schwachen Pfeifen des Windes. Der Junge schreit die Namen seiner Freunde, doch er erhält keine Antwort. Man sieht, wie seine Füße sich unsicher Schritt für Schritt den Weg über den schneebedeckten Waldboden bahnen, als ihn plötzlich ein zweites Paar Füße begleitet. Es ist der „Professor“, der den Jungen im Gulag, aus dem er zusammen mit anderen Männern floh, vor Ungemach bewahrte. „Ich dachte, ich wäre allein“, sagt der Junge zu seiner Vision und setzt sich hin, um kurz auszuruhen. Das Letzte, was er durch seine schlechten Augen zu sehen glaubt, ist das Panorama einer nahen Stadt: „Wir haben es geschafft, wirklich geschafft.“ Am nächsten Morgen finden seine Kameraden die erfrorene Leiche des Jungen, unweit des Lagerfeuers, das die anderen vor dem Kältetod bewahrte. Dabei hat die Flucht, die von Sibirien bis hinunter nac

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