Arrietty - Die wundersame Welt der Borger

Animation | Japan 2010 | 94 Minuten

Regie: Hiromasa Yonebayashi

Ein Junge, der sich im abgelegenen Haus seiner Großmutter von einer Krankheit erholen soll, begegnet den Borgern, geheimnisvollen, winzig kleinen Menschenwesen, und freundet sich mit dem Borger-Mädchen Arrietty an. Deren Eltern fürchten jedoch die großen Menschen, nicht zuletzt weil die misstrauische Haushälterin des Anwesens das Versteck der Borger zu entdecken droht. Ein nach den Kinderbüchern von Mary Norton liebenswert und charmant entwickelter japanischer Zeichentrickfilm. Kindgerecht und in liebevollen poetischen Bildern erzählt er eine Geschichte, die für den Respekt des Menschen vor allen anderen Lebensformen plädiert. - Sehenswert ab 6.

Filmdaten

Originaltitel
KARI-GURASHI NO ARIETTI
Produktionsland
Japan
Produktionsjahr
2010
Regie
Hiromasa Yonebayashi
Buch
Hayao Miyazaki
Kamera
Atsushi Okui
Musik
Cécile Corbel
Schnitt
Rie Matsubara
Länge
94 Minuten
Kinostart
02.06.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 6.
Genre
Animation

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Im Gegensatz dazu enthält die umfangreiche "Studio Ghibli Collection" (BD oder 2 DVDs) u.a. das animierte Storyboard zum Film (90 Min. auf DVD = 94 Min. auf BD) sowie zwei interessante und ausführliche Interviews mit dem Regisseur (23 Min.) und dem Produzenten Hiromosa Yonebayashi (40 Min.). Die "Studio Ghibli Collection" ist mit dem Silberling 2011 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 jap./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 1.85:1, dts-HDMA jap./dt.)
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Diskussion
Gesehen hat sie schon lange niemand mehr, doch wenn Shos Großmutter von den alten Zeiten erzählt, spielen die Borger, geheimnisvolle kleinen Menschen, immer wieder eine wichtige Rolle. Einst hatte man ihnen sogar ein wunderschönes, detailverliebtes „Puppenhaus“ gebaut, in der Hoffnung, sie würden dort einziehen und glücklich neben ihren großen Ebenbildern leben. Doch die Realität sah anders aus: Die Menschen haben ihre kleinen, unter den Dielen lebenden Pendants durch ihre Neugier und ihre Aufdringlichkeit vertrieben. Das Puppenhaus steht schon lange leer und verlassen im Schlafzimmer des kränklichen Jungen Sho, der sich im einsam am Waldrand gelegenen Anwesen seiner Verwandten für den nahen Eingriff am

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