Schenk mir dein Herz

- | Deutschland 2010 | 91 Minuten

Regie: Nicole Weegmann

Ein divenhafter Schlager-Star landet nach einem Herzinfarkt mit Gedächtnisverlust in der Reha, wo er auf einen alten Jazz-Pianisten trifft. Ihr gemeinsames Musizieren eröffnet neue Perspektiven, doch es gilt auch, Licht ins Dunkel der eigenen Vergangenheit zu bringen. Ein schlichtes Feel-Good-Märchen mit komischen Momenten, das niemandem weh tut. Statt sich mehr auf seine mitreißenden Musikstücke und die charismatischen Darsteller zu verlassen, verfolgt der Film allzu bieder die wenig originellen Liebeswirren seines Helden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Nicole Weegmann
Buch
Ruth Toma
Kamera
Sten Mende
Musik
Bernd Begemann
Schnitt
Andrea Mertens
Darsteller
Peter Lohmeyer (Alexander Ludwig) · Paul Kuhn (Heinrich Mutesius) · Mina Tander (Maria) · Catrin Striebeck (Edda) · Louis Klamroth (Jan)
Länge
91 Minuten
Kinostart
05.05.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Es beginnt beschwingt. Der Schlager-Star singt im Studio routiniert seinen titelgebenden Hit „Schenk mir dein Herz“ ein. So flüssig wie das Lied perlen auch seine Allüren. Das Jazz-Saxofon, das dazwischen dudelt, muss der Tontechniker wieder herausnehmen, und die dicke Background-Sängerin auch: „Ich kann hören, wie sie aussieht!“ Es ist klar, wer hier der Chef ist. Peter Lohmeyer spielt den Sänger Alexander Ludwig in Nicole Weegmanns „Schenk mir dein Herz“. Stilecht in rosa Hemd, lila Sakko, weißer Hose und Sonnenbrille mit Farbverlauf gelingt es ihm mit minimal bewegter Miene, den erfolgsverwöhnten

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