Milo und Mars

Science-Fiction | USA 2010 | 88 Minuten

Regie: Simon Wells

Ein Neunjähriger zieht aus, um seine Mutter zu retten, die von Marsianerinnen entführt wurde, weil dort die Tugend der Mütterlichkeit verloren gegangen ist; um ihren Nachwuchs erhalten zu können, soll das Know-how von Erdenmüttern übernommen werden. Ein ohne Gespür für den Raum entwickelter Animationsfilm, der sich über weite Strecken in einer an Computerspiele erinnernden Hit-and-Run-Dramaturgie erschöpft. Mittels Motion-Capture und 3D visuell auf der Höhe der Zeit, fällt die Altbackenheit seiner sexistischen und rassistischen Klischees umso mehr ins Auge. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
MARS NEEDS MOMS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Simon Wells
Buch
Simon Wells · Wendy Wells
Kamera
Robert Presley
Musik
John Powell
Schnitt
Wayne Wahrman
Darsteller
Seth Green (Milo) · Dan Fogler (Gribble) · Joan Cusack (Mom) · Elisabeth Harnois (Ki) · Mindy Sterling (Supervisor)
Länge
88 Minuten
Kinostart
02.06.2011
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Science-Fiction | Kinderfilm

Heimkino

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Nur die Mütter von braven Kindern werden von Marsianerinnen entführt. Der Mars braucht nämlich Mütter. „Mars needs Moms“ lautet der Originaltitel von Simon Wells’ „Milo und Mars“. Der 3D-Familienfilm wurde im aufwändigen Motion-Capture-Verfahren animiert, bei dem die Bewegungen von Schauspielern in weitgehend leeren weißen Räumen von den Kameras minutiös erfasst und dann auf computergenerierte Figuren übertragen werden. Um die komplexe Mimik einzufangen, wurden den Schauspielern Reflektoren aufs Gesicht geklebt. Der Abspann gibt einen kleinen Einblick in das „Making of“ des Films, was auch deshalb interessant ist

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