The Tree of Life

Drama | USA 2011 | 138 Minuten

Regie: Terrence Malick

Szenen einer Kindheit und Jugend in den 1950er-Jahren in einem texanischen Städtchen, in dem drei Brüder zwischen väterlicher Strenge und mütterlicher Güte heranwachsen. Die Familie zerbricht, als der mittlere Sohn im Vietnam-Krieg ums Leben kommt. Auch Jahrzehnte später grübelt der Älteste über seine Herkunft und den Sinn des Lebens. Eingebettet ist diese spirituelle Suche in eine bildgewaltige, polyphone Reflexion, die das Einzelschicksal in einen umfassenden kosmologischen Gesamtzusammenhang einbindet, der vom Urknall bis zum Jüngsten Gericht reicht. Ein hypnotisch-elegischer, ebenso vermessener wie einzigartiger Versuch, die Sehnsucht nach Aussöhnung mit den Brüchen der individuellen Existenz in einen kosmisch-religiösen Rahmen einzupassen. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE TREE OF LIFE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Terrence Malick
Buch
Terrence Malick
Kamera
Emmanuel Lubezki
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Hank Corwin · Jay Rabinowitz · Daniel Rezende · Billy Weber · Mark Yoshikawa
Darsteller
Brad Pitt (Mr. O'Brien) · Jessica Chastain (Mrs. O'Brien) · Sean Penn (Jack) · Fiona Shaw (Großmutter) · Irene Bedard (Botin)
Länge
138 Minuten
Kinostart
16.06.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches "Making Of" (29 Min.)

Verleih DVD
Concorde/Eurovideo (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde/Eurovideo (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Es sind wunderschöne, fließende Bilder eines Familienglücks aus der Idylle einer US-amerikanischen Kleinstadt der 1950er-Jahre, mit denen Terrence Malick in seinen Film hinein zieht: Eine Mutter tollt mit ihren drei Söhnen über die ruhigen Straßen, die Sonne bricht gleißend durch die Baumwipfel, Hände streichen über Grashalme und Baumrinden. Doch es ist ein vergangenes Glück, das durch die Nachricht vom Tod eines Sohnes jäh unterbrochen wird. Der Schmerz ist so unfassbar wie das Glück zuvor. Und wie das Unwohlsein, das der älteste Sohn als Erwachsener in den vertikal ausgerichteten Wolkenkratzern der modernen Gegenwart empfindet. Man folgt seinen Erinnerungen an die Kindheit, an den Vater, der sich in seinen Ambitionen getäuscht sah und seine Erwartungen auf die Söhne wie den Stempel eines Tyrannen drückte. Vorangestellt sind Aufnahmen einer ständig in Bewegung befindlichen Natur: kleinste Zellteilungen, Flüsse von rot glühender Vulkan-Lava, das Auftreffen von Wellen unter Wasser, die sphärischen Phänomene des Weltalls. Es wird nicht ganz klar, ob man sich am Ende oder zu Beginn der Welt befindet. Man sieht eine Erde abseits der Errungenschaften der Zivilisation, die Malic

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