X-Men: Erste Entscheidung

Action | USA 2011 | 131 Minuten

Regie: Matthew Vaughn

Weitere Vorgeschichte aus der Serie der "X-Men"-Comic-Verfilmungen. Sie erzählt von den Anführer-Figuren Magneto und Professor X und beschreibt, wie sie ein Gegner in den 1960er-Jahren zu Verbündeten machte. Ein Mutant, ehemals Parteigänger der Nazis, manipuliert Russen und Amerikaner, um während der Kuba-Krise einen Weltkrieg zu provozieren. Die überzeugende Erweiterung des Franchise verbindet spektakuläre Action mit glaubwürdigen Charakterzeichnungen und emotional packenden Konflikten; zugleich wird der historische Hintergrund geschickt genutzt, um über die verheerende Eigenschaft von Feindbildern und Vorurteilen zu reflektieren. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
X-MEN: FIRST CLASS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Matthew Vaughn
Buch
Jane Goldman · Ashley Miller · Jamie Moss · Zack Stentz
Kamera
John Mathieson
Musik
Henry Jackman
Schnitt
Eddie Hamilton · Lee Smith
Darsteller
James McAvoy (Charles Xavier) · Michael Fassbender (Erik Lehnsherr) · Jennifer Lawrence (Raven Darkholme / Mystique) · Rose Byrne (Dr. Moira McTaggert) · January Jones (Emma Frost)
Länge
131 Minuten
Kinostart
09.06.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Action | Fantasy | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras der DVD enthalten u.a. ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen. Die Extras der BD enthalten indes gleich dreizehn dieser Szenen (14 Min.) und zudem eine weitere Tonspur mit der isolierten Filmmusik sowie das gelungene und recht ausführliche siebenteilige "Making Of" "Kinder des Atoms" (70 Min.). Die BD ist mit dem Silberling 2011 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD6.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Als sich Bryan Singer von den „X-Men“ verabschiedete, ging es mit dem Franchise bergab: Teil 3 („X-Men – Der letzte Widerstand“, fd 37 622) war ein sinnfreies Effekte-Gewitter, das Spin-off um „Wolverine“ (fd 39 292), eine der populärsten Figuren, vor allem unfreiwillig komisch. In „X-Men: Erste Entscheidung“ hat Wolverine nun nur einen (freiwillig komischen) Cameo-Auftritt, dafür ist Bryan Singer zurück: Er hat den Film mit produziert und die Story mit konzipiert. Vielleicht war es sein Einfluss, der sich positiv auswirkte: „X-Men: Erste Entscheidung“ ist seit dem ersten Teil (fd 34 428) der beste Film der Serie und der stimmigste Superhelden-Film seit langem. Das liegt vor allem an dem Respekt, den die Autoren sowie Regisseur Matthew Vaughn („Der Sternwanderer“, fd 38 368) den Comic-Figuren entgegen bringen. Dass hier ein „Prequel“ präsentiert wird, wirkt nicht wie der Versuch, aus einem zu Tode erzählten Stoff noch das letzte bisschen Substanz zu melken, sondern tatsächlich wie da

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