Die Stämme von Köln

Dokumentarfilm | Deutschland 2010 | 92 Minuten

Regie: Anja Dreschke

Dokumentarfilm über verschiedene Vereine in und um Köln, deren Mitglieder in die Kostüme diverser alter Völker wie Hunnen oder Wikinger schlüpfen und während mehrtägiger Lager die Lebensweisen und Rituale der Antike aufleben lassen. So aufschlussreich der Film als Dokument dieser Veranstaltungen ist und so vergnüglich manche realsatirische Momente durch den Clash zwischen Vergangenheitsrekonstruktion und Gegenwartskultur auch sind, so wenig gelingt es ihm, die Hintergründe und Motive seiner Protagonisten deutlich zu machen. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Anja Dreschke
Buch
Anja Dreschke
Kamera
Olaf Hirschberg · Anja Dreschke · Sebastian Woithe
Schnitt
Julia Wiegand · Gerrit Lucas · Volker Gehrke
Länge
92 Minuten
Kinostart
19.05.2011
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen sowie ein 8-seitiges Booklet.

Verleih DVD
Real Fiction (16:9, 1.78:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Während des Karnevals schlüpfen nicht nur in den einschlägigen Hochburgen Erwachsene wie Kinder in diverse Verkleidungen von Indianer bis zu Pirat, um sich am Aschermittwoch aber problemlos wieder ihrer Kostüme zu entledigen. Doch es gibt Zeitgenossen, denen solche Maskeraden während der närrischen Tage keineswegs reichen. Ihre Lust am Rollenspiel mit längst untergegangenen Kulturen hält ganzjährig an. Wobei das Gebaren bisweilen weit mehr als ein Spiel zu sein scheint. Im Großraum Köln existieren rund 80 so genannte Stämme, deren Mitglieder zu unterschiedlichen Anlässen regelmäßig zu Hunnen, Mongolen, Römern oder Wikingern mutieren und dabei Sitten und Gebräuche jener Völker imitieren. Über mehrere Jahr

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