Der Mandant

Kriegsfilm | USA 2011 | 118 Minuten

Regie: Brad Furman

Ein windiger Strafverteidiger muss feststellen, dass die Gewalttat seines reichen jungen Mandanten mit einem Fall aus seiner eigenen Vergangenheit in Verbindung steht. Nach einem Bestseller von Michael Connelly geschickt verdichtetes Kriminal- und Gerichtsdrama, dessen sorgfältige Orientierung an den präzise charakterisierten Hauptpersonen sich in Spannung und Unterhaltsamkeit auszahlt. Dadurch unterscheidet sich der Film angenehm vom effektbetonten Gros heutiger Hollywood-Produktionen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE LINCOLN LAWYER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Brad Furman
Buch
John Romano
Kamera
Lukas Ettlin
Musik
Cliff Martinez
Schnitt
Jeff McEvoy
Darsteller
Matthew McConaughey (Mick Haller) · Ryan Phillippe (Louis Roulet) · Marisa Tomei (Maggie McPherson) · William H. Macy (Frank Levin) · Josh Lucas (Ted Minton)
Länge
118 Minuten
Kinostart
23.06.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Kriegsfilm | Gerichtsfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.) sowie einige Kurzinterviews mit Cast & Crew (32 Min.).

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Anwälte haben das Rückgrat für Legionen von Hollywood-Filmen abgegeben: schleimige Verteidiger der Unterwelt und geldgierige Haie im Komplott mit den Superreichen, seltener rechtschaffene Stützen der Gesellschaft und Helfer der zu Unrecht Verfolgten. Mick Haller, der Anwalt in „The Lincoln Lawyer“ (so der viel zutreffendere Originaltitel), hat ein bisschen von allen. Er verdankt seine Existenz einem Bestseller von Michael Connelly, einem zum Schriftsteller gewordenen Gerichtsreporter, dessen populäre Geschichten entfernt nach Raymond Chandler schmecken, aber sorgsam an Connellys Kenntnis des Los Angeles der letzten drei Jahrzehnte orientiert sind. Der Film, den Brad Furman („The Take“, fd 37 819) aus dieser Vorlage gefertigt hat, rafft die umfangreiche, ein wenig überkonstruierte Story des Buchs geschickt zusammen, bescheidet sich aber nicht mit einer bloßen Nacherzählung, s

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren