Biopic | Großbritannien 2010 | 120 Minuten

Regie: Bernard Rose

Filmische Biografie des Drogendealers Howard Marks, der in den 1980er-Jahren den Haschisch-Handel in Großbritannien kontrollierte und nach Jahren in einem US-Gefängnis Karriere als Autor und Entertainer machte. Der Inszenierung gelingt es weder Marks' Lebenslauf dramatisch zuzuspitzen noch eine eigenständige Perspektive auf dessen Biografie zu entwickeln. Letztlich ist der Film damit nicht mehr als ein PR-Vehikel für die erfolgreiche Selbstvermarktung des Protagonisten. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MR. NICE
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2010
Regie
Bernard Rose
Buch
Bernard Rose
Kamera
Bernard Rose
Musik
Philip Glass
Schnitt
Teresa Font · Bernard Rose
Darsteller
Rhys Ifans (Howard Marks) · Chloë Sevigny (Judy Marks) · David Thewlis (Jim McCann) · Omid Djalili (Malik) · Elsa Pataky (Ilze)
Länge
120 Minuten
Kinostart
23.06.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic

Heimkino

Die Extras der Standard Edition (DVD oder BD) enthalten u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und einen Audiokommentar von Howard Marks, ein Interview mit Marks (7 Min.) sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (3 Min.). Die Extras der 2 Disk-Special Edition (DVD sowie BD) enthalten zudem Kurzinterviews mit Cast & Crew (23 Min.) sowie u.a. die biografische Dokumentation "Howard Marks - Das Video" (46 Min.). Die Edition Special Edition ist mit dem Silberling 2011 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Koch (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Koch (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Howard Marks, der in den 1980er-Jahren als umsatzstärkster Drogendealer Großbritanniens in Erscheinung trat, verbrachte seine Kindheit und Jugend im Nirgendwo der walisischen Provinz. Für die Tristesse seiner frühen Jahre finden sich nur schwarz-weiße Bilder, bis er in Oxford seinen ersten Joint raucht und Farbe in sein Leben (und somit auch auf die Leinwand) kommt. Die Euphorie über die Entdeckung ungekannter Bewusstseinszustände, die sich in dem plakativen Effekt spiegelt, gilt nicht nur diesem Moment der Initiation, sondern gibt die Tonart für den gesamten Film vor. „Mr. Nice“ ist ein Drogenfest, das keine Katerstimmung kennt: Die Bilder bleiben bis zum Ende farbenfroh, so wie Howard Marks im Großen und Ganzen dem Cannabis die Treue hält. Dabei wollte er eigentlich ni

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