Rockabilly Ruhrpott

Dokumentarfilm | Deutschland 2010 | 63 Minuten

Regie: Christin Feldmann

Dokumentarfilm über die Rockabilly-Szene im Ruhrgebiet. In Interviews mit Menschen, die ihre Leidenschaft für Stil und Musik der 1950er-Jahre ausleben, porträtiert er eine Szene, deren rebellische Wurzeln längst in der bürgerlichen Mitte aufgegangen sind. Betont ruhig, fast statisch erzählt, atmet er dabei etwas von der Gelassenheit, mit der die Mitglieder verschiedene Ausrichtungen ihrer Szene tolerieren, belässt es freilich bei einer sympathischen Selbstvergewisserung und erzählt nichts von der Vereinbarkeit der Retro-Leidenschaft mit dem heutigen Alltag. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Christin Feldmann · Claudia Bach
Buch
Christin Feldmann · Claudia Bach
Kamera
Stefan Grundhöfer · Timo Held · Philipp Neubauer
Schnitt
Utz Stauder · Jamin Benazzouz
Länge
63 Minuten
Kinostart
30.06.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Extras umfassun u.a. den Kurzfilm "Gray Hawk".

Verleih DVD
Lighthouse (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Mit über fünf Mio. Einwohnern gehört das Ruhrgebiet zu den größten europäischen Ballungsräumen und bietet beinahe jedem Tierchen sein Pläsierchen. Zu den Milieus, die hier in stattlicher Zahl gedeihen, gehört auch eine florierende Rockabilly- oder Teddy-Szene. Ihre (meist männlichen) Anhänger halten sich musikalisch und modisch an Vorbilder der 1950er-Jahre und sind in der Regel leicht an pomadisierter Elvis-Tolle, Backenbart und umgekrempelten Jeans zu erkennen. Seit den 1980er-Jahren erlebt die von Revival-Bands wie den Stray Cats inspirierte Welt einen bescheidene

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