Komödie | Deutschland 2011 | 89 Minuten

Regie: André Erkau

Ein misanthropischer Eigenbrötler Mitte 50 hält sich in der norddeutschen Provinz als Lieferant von Tiefkühlkost über Wasser. Angesichts einer Dreier-Zwangsgemeinschaft, die durch Niederlagen, Chaos und Turbulenzen zusammenwächst, löst er sich aus seinen Verkrustungen. Die entspannt entwickelte Provinzkomödie setzt der tristen (Arbeits-)Wirklichkeit der Protagonisten trotzig-sympathischen Optimismus entgegen, wobei der vorzügliche Hauptdarsteller mancher Untiefe des vorhersehbaren Drehbuchs trotzt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
André Erkau
Buch
André Erkau
Kamera
Dirk Morgenstern
Musik
Joachim Dürbeck · René Dohmen
Schnitt
Florian Miosge
Darsteller
Herbert Knaup (Rainer Berg) · Johannes Allmayer (Tobias Moerer) · Elke Winkens (Lieke van der Stock) · Peter Franke (Berg Senior) · Thorsten Merten (Abteilungsleiter Gerhard)
Länge
89 Minuten
Kinostart
21.07.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion
In seinem tragikomischen Episodenfilm „Selbstgespräche“ (fd 38 827) beschrieb André Erkau Menschen, die in rauen Zeiten unterzugehen drohen und nur allmählich „das Menschliche“ in sich erkennen, durch das sie sich am Ende gegen die eisige Fremdbestimmung in der Berufswelt behaupten können. Dies ist auch das Sujet von „Arschkalt“, Erkaus norddeutscher Variante zum Thema der nun ganz im Wortsinn frostigen Verkrustung der Lebensumstände wie der emotionalen Befindlichkeiten. Sinnigerweise geht es um einen Tiefkühlkost-Lieferanten auf dem platten nordfriesischen Land, der sich fragen muss, ob er sich gegenüber dem Leben und den Menschen wieder öffnen will oder ob er dies nicht vielmehr als unnötige Gefährdung a

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