Der Albaner

Drama | Deutschland/Albanien 2010 | 108 Minuten

Regie: Johannes Naber

Ein Albaner will in Deutschland das Geld für die Hochzeit mit seiner schwangeren Geliebten erarbeiten. Erst als er sich einer Schlepperbande anschließt, kommt er diesem Ziel näher, muss dafür aber seine moralischen Grundsätze über Bord werfen. In starker Raffung geradlinig erzähltes Migrantendrama, das trotz seines sozialkritischen Ansatzes wenig über die Prozesse vermittelt, in die seine Hauptfigur eingebunden ist. Den stereotypen Bildern von Migration vermag das engagierte Drama nichts entgegenzusetzen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SHQIPTARI
Produktionsland
Deutschland/Albanien
Produktionsjahr
2010
Regie
Johannes Naber
Buch
Johannes Naber · Christoph Silber · Andeta Spahivogli · Alexander Steimle
Kamera
Sten Mende
Musik
Oliver Biehler
Schnitt
Ben von Grafenstein
Darsteller
Nik Xhelilaj (Arben) · Xhejlane Terbunja (Etleva) · Ivan Shvedoff (Slatko) · Amos Zaharia (Ilir) · Stipe Erceg (Damir)
Länge
108 Minuten
Kinostart
04.08.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Zorro
DVD kaufen

Diskussion
„Ich wusste nicht, dass Albanien das ärmste Land in Europa ist, und ausgerechnet hier müssen wir leben“, heißt es einmal wenig subtil, um die geografische wie soziopolitische Ausgangssituation einzuführen. Arben, die Hauptfigur des Films, lebt in einem Dorf in den albanischen Bergen. Die Gegend ist menschenleer, die Landschaft karg und steinig. Sie wirft nur wenig ab für ihre Bewohner; gelegentlich gibt es Arbeit in Griechenland, aber selbst das lohnt sich kaum. Es wird viel gerechnet: Was bringen zwei Monate Gastarbeit ein, was bleibt davon übrig, wenn die Hälfte für das Visum drauf geht? Für Arben gibt es kein Außerhalb dieser ökonomischen Logik, erst recht nicht, als Etleva, seine heimlic

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren